Willkommenspaket für neugeborene Duisburger/innen

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Der Rat der Stadt möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, ein Willkommenspaket für Neugeborene und deren Eltern mit Wohnsitz in Duisburg zu schnüren und mit informativen Inhalte (u.a. Kinder-Stadtplan, Kitas im Stadtgebiet, Informationen zum ÖPNV, Telefonverzeichnis, BZgA-Broschüre „Das Baby“, Infobroschüre „Impfen“) und im Alltag nützlichen Beigaben (u.a. Familienkarte, Werbeartikel von städtischen Gesellschaften wie „Stadtwerke-Schlummerlämpchen“ oder einen Zoo-Gutschein etc.) sowie einem Glückwunschschreiben zu bestücken. Derlei Geschenke sollen im Rahmen eines Sponsorings kostenneutral angeschafft werden.

Dieses Willkommenspaket soll von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes der Stadt Duisburg innerhalb der ersten sechs Lebenswochen persönlich übergeben werden.

Hierzu möglicherweise entstehende Mehrkosten z.B. für die Einrichtung einer zusätzlichen (Verwaltungs-)Stelle (ca. 50.000€) werden aus nicht benötigten Haushaltsmitteln der Zinsaufwendungen für Liquiditätskredite in Produkt 160104 kompensiert.

Begründung:

 

Das Willkommenspaket soll sowohl nützliche Geschenke als auch Informationen, Kontakte und Adressen enthalten. Damit stellt das Willkommenspaket einen wichtigen Baustein für ein kinder- und familienfreundlicheres Duisburg dar und hinterlässt bei Eltern ein positives Willkommensgefühl und senkt die Hemmschwelle, Kontakt zum Jugendamt aufzunehmen. Auch bietet der persönliche Kontakt direkt Möglichkeiten zum Gespräch, falls Hilfestellung seitens des Jugendamtes von den Eltern angefragt wird.

Insbesondere die Informationsbroschüre zum Thema Impfung soll helfen, junge Familien über die Notwendigkeit der Impfung aufzuklären. Das soll helfen, der insgesamt schlechten Impfquote in Duisburg entgegenzuwirken, besonders unter Kindern mit Migrationshintergrund und in Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Migranten (vgl. die Ergebnisse der letzten Schuleingangsuntersuchungen).

Ein solches Willkommenspaket wurde bereits in zahlreichen anderen deutschen Städten umgesetzt, darunter Köln, Nürnberg, Leipzig und Hannover.

Beste Grüße

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender