Viele Fragen zu Brösel-Steinen in der City

Beltermann - Querformat

Duisburg. Noch ist nicht die ganze Königstraße mit neuen Betonsteinen gepflastert, da gibt es schon die ersten Probleme: die auf dem Stück zwischen Kuhtor und „Lifesaver“ verlegten Steine bröseln an vielen Stellen bereits massiv und das obwohl anderes versprochen wurde. „Die Steine sind an unverhältnismäßig vielen Stellen beschädigt und weisen Bruchstellen auf“, berichtet Junges Duisburg/DAL-Ratsherr Oliver Beltermann von seinen Beobachtungen auf der Königsstraße.

Zum Hintergrund: Der Rat hatte die abschnittsweise Sanierung der Königsstraße im Jahr 2016 beschlossen, da die alten Steinplatten aufgrund der starken Belastungen durch Zulieferverkehre gebrochen waren. Die Ausbesserungsarbeiten der WBD führten zu einem Flickenteppich auf der Einkaufsstraße. Dieser Flickenteppich sollte mit den neuen Steinen, die stabiler und belastbarer als ihre Vorgänger sein sollten, beseitigt werden. Knapp zwei Jahre nach ihrer Verlegung, zeigt sich jedoch, dass auf dem Stück zwischen Kuhtor und „Lifesaver“ auffallende viele Steine Schäden aufweisen. Grund genug für eine Anfrage der Fraktion Junges Duisburg/DAL an die Stadtverwaltung. Die Fraktion will von der Stadt wissen, ob die Mängel an den Steinen bekannt sind, wie die Beschädigungen zu erklären sind und was die Stadtverwaltung zu unternehmen gedenkt. „In jedem Fall muss etwas unternommen werden, denn sicherlich wurde für die Steine der volle Preis bezahlt und da kann man andere Qualität erwarten“, unterstreicht Oliver Beltermann mit Blick auf die Brösel-Steine.

Hier finden Sie den Link zu unserer Anfrage.