Urban Gardening in Duisburg

Beltermann - Querformat

Die Verwaltung wird aufgefordert, geeignete Brach- und Grünflächen zu suchen und für weitere Anlagen des Urban Gardenings freizugeben sowie interessierten Bürgern zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Ein Augenmerk sollte auf bisher nicht berücksichtigte Bezirke im Norden und Westen gerichtet werden, um eine gleichmäßigere Verteilung dieser modernen Bürgergärten zu gewährleisten.

Begründung

Urban Gardening ist eine inzwischen weit verbreitete Möglichkeit, bürgerschaftliches Engagement auch in dicht besiedelten Gebieten zu nutzen und zu fördern. In Duisburg gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten wie „Kants Garten“ im Immanuel-Kant-Park oder „Rosas-Garten“ im Gördelerpark. Darüber hinaus bestehen weitere Kooperationen in Duissern und in Duisburg-Serm. Die Annahme dieser Angebote durch die Duisburgerinnen und Duisburger spricht grundsätzlich dafür, ein erfolgreiches Format bürgerschaftlichen Engagements mit überschaubaren Kosten auszubauen und fortzusetzen.

Urban Gardening ermöglicht es, interessierten Bürgern gemeinschaftlich Gartenarbeit zu verrichten, auf begrenztem Terrain Obst und Gemüse anzubauen und auch zu privaten Zwecken zu verwerten. Zusätzlich bietet diese Gartenform der Stadt die Möglichkeit, den Bürgern eine eigenständige Form der Stadtverschönerung anzubieten, indem z. B. Brachflächen oder abgegrenzte Bereiche in Grünanlagen zum Gärtnern freigegeben werden. Hierdurch entsteht Abwechslung und auch eine Aufwertung des Stadtviertels. Die Kooperation mit Schulen erscheint sinnvoll, weil sich auf diesem Wege den Schulen die Möglichkeit eröffnet, einen außerschulischen Lernort auch nach ihren Bedürfnissen zu gestalten.

Insgesamt kann Urban Gardening zu einem erhöhten Bürgerengagement und auch zu einer gestärkten Nachbarschaft führen und damit auch zu einer verstärkten Identität mit der Stadt Duisburg. Die Lebens- und Wohnqualität wird durch derartige Projekte ebenfalls gesteigert.

Beste Grüße

gez. Dr. Stephan Wedding
Fraktionsvorsitzender