Junges Duisburg/DAL regt Hundesteuer-Erlass für Vierbeiner aus dem Tierheim an

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Integrationsratswahl im Blick

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Duisburg. In Duisburg leben Menschen aus über 140 Nationen – gut 173.000 Menschen der insgesamt ...

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Gemeinsames Fastenbrechen

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Viele Mitglieder der Fraktion Junges Duisburg/DAL nahmen im Fastenmonat Ramazan am mittlerweile traditionellen gemeinsamen Fastenbrechen ...

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Junges Duisburg/DAL regt Hundesteuer-Erlass für Vierbeiner aus dem Tierheim an

Duisburg. Die Hundesteuer sollte bei Haltern für mindestens 12 Monate erlassen werden, die einen Hund aus dem Tierheim aufnehmen. Diese Forderung stellt die Fraktion Junges Duisburg/DAL. „Es sollten mehr Menschen motiviert werden, sich die im städtischen Tierheim lebenden Vierbeiner anzuschauen und ein Tier von dort zu nehmen“, sagt Ratsherr Oliver Beltermann. Die Fraktion erfahre viel Zuspruch für die Idee.

Nach der Antragstellung durch die Fraktion im Mai hat nun die Verwaltung gehandelt und regt eine Änderung der Hundesteuersatzung an. Im Vorschlag der Stadtverwaltung ist sogar eine Befreiung für 24 Monate vorgesehen. Die Verwaltung verweist auf die Probleme bei der Vermittlung von älteren Hunden. Diese verbrächten oft Jahre im Tierheim. Durch die geplante Neuregelung der Hundesteuersatzung könnte hier ein Anreiz gesetzt werden. In Duisburg übernimmt das Tierheim an der Lehmstraße in Duisburg-Neuenkamp die Aufgaben der Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der Tiere für die Stadt.

Derzeit beträgt die Hundesteuer bei einem Hund 132 € im Jahr, bei zwei Hunden pro Hund je 168€, ab drei Hunden je 192 €. Ratsherr Rainer Grün: „Je nach Größe des Hundes sind allein die Futterkosten nicht zu unterschätzen. Die Befreiung von der Hundesteuer, wie von der JuDu/DAL-Fraktion beantragt, würde eine Entscheidung zugunsten eines Tierheim-Hundes sicherlich positiv beeinflussen.“

„Wir freuen uns sehr, dass unser Anstoß von der Verwaltung noch getoppt wird“, so Ratsherr Oliver Beltermann und rechnet mit einer großen Zustimmung in der nächsten Ratssitzung am 1. Juli. Die Änderung der Hundesteuersatzung soll auch sofort gelten, sodass es heißen kann: Ein Herz für Hunde.

Integrationsratswahl im Blick

Duisburg. In Duisburg leben Menschen aus über 140 Nationen – gut 173.000 Menschen der insgesamt ca. 500.000 Einwohner verfügen über eine Integrationsgeschichte. Diese Zahlen sind Beweis genug, wie wichtig der Integrationsrat ist. Der Integrationsrat ist das kommunalpolitische Gremium, das die Interessen und Befindlichkeiten der zugewanderten Menschen vertritt. „Ein vielfach unterschätztes Gremium, obwohl die Herausforderungen in den letzten Jahren weiter gewachsen sind“, berichtet Ratsherr Rainer Grün von der Fraktion Junges Duisburg/DAL. Er ist selber langjähriges Mitglied des Duisburger Integrationsrates und Kind eines türkischen Gastarbeiters und einer deutschen Mutter – er kennt sich mit dem Thema Migration aus.

Grün hat nun eine Anfrage auf den Weg gebracht, die sich mit der nächsten Wahl zum Integrationsrat im Jahr 2020 beschäftigt. Zum Hintergrund:  Die Integrationsräte sind in NRW Pflichtgremien, sie sind im § 27 der Gemeindeordnung rechtlich verankert. Die Mitglieder setzen sich zusammen aus gewählten Migrantenvertretern und entsandten Ratsmitgliedern. Hierdurch soll eine Verzahnung mit der Kommunalpolitik gewährleistet sein.

Die letzte Wahl zum Integrationsrat fand im Mai 2014 parallel zur Kommunalwahl statt. Die nächste Wahl steht für den Herbst 2020 an. „Wir haben noch ein gutes Jahr Zeit, um für eine breite Einbindung und hohe Wahlbeteiligung zu sorgen“, weist Rainer Grün auf die zukünftigen Aufgaben hin. Mit der Anfrage wolle er herausfinden, wie weit die Verwaltung bereits die Vorbereitungen vorangetrieben habe. Schließlich müssten sich die Wählerinnen und Wähler für den Integrationsrat in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. „Da braucht es Information und Unterstützung“, betont Rainer Grün, dem viel an der demokratischen Mitwirkung der in Duisburg lebenden Migranten gelegen ist. Die aktive Beteiligung ist aus seiner Sicht ein Schritt im Integrationsprozess in die Stadtgesellschaft. Die Fraktionsanfrage von Junges Duisburg/DAL wird in der nächsten Sitzung des Integrationsrates am 13. September behandelt.

Hier finden Sie den Link zu unserer Anfrage.

Gemeinsames Fastenbrechen

Viele Mitglieder der Fraktion Junges Duisburg/DAL nahmen im Fastenmonat Ramazan am mittlerweile traditionellen gemeinsamen Fastenbrechen in der DiTiB-Merkez-Moschee teil – an der Spitze Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding und sein Stellvertreter Rainer Grün. In gemütlicher Runde wurde so bei gelöster Stimmung der bereits im Jahr 2017 eingeläutete interreligiöse Dialog fortgesetzt und intensiviert.

Integrationsratswahlen 2020 – Bewerbung der Wahlen

Die Fraktion Junges Duisburg/DAL bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1.) Wie ist der Stand der Vorbereitungen für die Integrationsratswahlen und was sind die nächsten Schritte?

2.) Wie soll für die Wahl zum Integrationsrat geworben und informiert werden?

3.) Wie wird gewährleistet, dass diejenigen Wahlberechtigten, die sich in das Wählerverzeichnis eintragen lassen müssen, hierüber informiert werden?

Beste Grüße,

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender

Mehr Fahrradabstellanlagen für die City

Duisburg. Moderne Fahrradabstellanlagen sind ein zentrales Element zur Radverkehrsförderung. Sind Möglichkeiten vorhanden, um sein Fahrrad sicher gegen Diebstahl und Umfallen anzuschließen, fällt es den Menschen leichter, das Fahrrad zu benutzen. Fehlen diese hingegen, bleibt das geschätzte Fahrrad lieber im sicheren Keller daheim.
Die Fraktion Junges Duisburg/DAL will mehr moderne Fahrradabstellanlagen in der Duisburger Innenstadt schaffen. „Die Bedeutung von Fahrradabstellanlagen muss erkannt und genutzt werden“, meint der umweltpolitische Sprecher Christian Aps. Die Errichtung von Fahrradgaragen an wichtigen Punkten der Duisburger Innenstadt voranzutreiben, fordert Junges Duisburg/DAL in einem Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses.
Das Potenzial von sicheren Fahrradabstellanlagen wird häufig noch unterschätzt und ist längst nicht bei allen ins Bewusstsein getreten. Man stelle sich nur mal einen neu errichteten Supermarkt ohne Pkw-Parkplätze vor. So selbstverständlich diese frühzeitig in Planungen einbezogen werden, so selbstverständlich werden sichere Fahrradabstellanlagen gerade bei der Stadtplanung viel zu wenig berücksichtigt. „Das muss sich ändern, weil sich die Lebensweise der Menschen ändert“, sagt Aps. Inzwischen erledigten immer mehr Menschen ihre alltäglichen Wege zum Einkauf oder zur Arbeit mit dem Rad. „Hierbei werden auch immer hochwertigere Räder eingesetzt“, hat Christian Aps beobachtet.
Moderne Abstellanlagen, die einen hohen Schutz vor Vandalismus und Diebstahl bieten, sollten dabei in der Duisburger Innenstadt selbstverständlich sein. Der Umweltausschuss entscheidet am 24. Mai über den Antrag.

Hier finden Sie den Link zu unserem Antrag.