„Näher dran“-Tourstart 2018: Besuch des Zivilschutzbunkers

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Duisburg. Die Junges Duisburg/DAL-Fraktion startete ihre diesjährige „Näher dran“-Tour passend zum Motto „Duisburgs Unterwelten“ mit dem ...

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Der Rausch ist vorbei! – Alkoholverbot gekippt.

Der Rausch ist vorbei! - Alkoholverbot gekippt.

„Flasche leer … was erlaube Link!?" so hätte Giovanni Trapattoni wohl das Verwaltungsgerichtsurteil zum Alkoholprozess ...

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„Näher dran“-Tour 2018: Zivilschutzbunker ist 1. Stopp

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Duisburg. Die JuDu/DAL-Fraktion startet ihre diesjährige „Näher dran“-Tour passend zum Motto „Duisburg von Unten“ mit ...

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„Näher dran“-Tourstart 2018: Besuch des Zivilschutzbunkers

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Der Rausch ist vorbei! – Alkoholverbot gekippt.

Der Rausch ist vorbei! - Alkoholverbot gekippt.

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„Näher dran“-Tour 2018: Zivilschutzbunker ist 1. Stopp

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„Näher dran“-Tourstart 2018: Besuch des Zivilschutzbunkers

Duisburg. Die Junges Duisburg/DAL-Fraktion startete ihre diesjährige „Näher dran“-Tour passend zum Motto „Duisburgs Unterwelten“ mit dem Besuch des Zivilschutzbunkers inmitten der Innenstadt am vergangenen Mittwoch.

Was die Besucher erleben konnten, war eine Zeitreise in den Kalten Krieg: Hinter den dicken Stahltüren, bei gedämmten Licht, stickiger Luft, engen Schleusen und Dekontaminationsduschen überkam so manchen Teilnehmer ein beklemmendes Gefühl. Der Bunkerkomplex erstreckt sich über mehrere Etagen und ist mit nahezu allem nötigen ausgestattet: von Lagerräumen, über den Sanitätsbereich bis hin zur eigenen Wasseraufbereitung und Notstromgeneratoren. Im Ernstfall hätte der Bunker bis zu 4.500 Menschen für einen Zeitraum von zwei Wochen versorgen können. Dabei geht es allerdings ums nackte Überleben, wie der Anblick der eng aneinander gereihten Feldbetten, der rudimentär ausgestatteten Krankenstation oder der Rationen Dosenbrot verrät.

Nachdem Tourleiter Christian von Spiczak von der Duisburger Feuerwehr binnen zwei Stunden alle Geheimnisse des Schauplatzes gelüftet  hatte, ging es zum Glück wieder hinauf in die sonnige Fußgängerzone. Fazit des Fraktionsvorsitzenden Stephan Wedding: „Dieser verstaubte Bunker kann heute als betoniertes Zeichen der Dankbarkeit gelesen werden – dafür, dass wir ihn glücklicherweise nie gebraucht haben und dafür, dass wir heute in einem friedlichen Europa leben können, in dem wir ihn hoffentlich auch nie brauchen werden.“

Der Rausch ist vorbei! – Alkoholverbot gekippt.

„Flasche leer … was erlaube Link!?” so hätte Giovanni Trapattoni wohl das Verwaltungsgerichtsurteil zum Alkoholprozess kommentiert. Der heutige Urteilsspruch ist eine krachende Pleite für Oberbürgermeister Link. Der Rausch ist vorbei und die Beteiligten wachen mit einem dicken Kater auf.

Unsere im gesamten Beratungsprozess vorgebrachten rechtlichen Bedenken haben sich bestätigt: Der Versuch, Freiheitsrechte aller Bürgerinnen und Bürger zu beschneiden, um das ärgerliche Verhalten ganz weniger zu unterbinden, ist gescheitert. Stattdessen fordern wir, wie von Beginn der Diskussion an,

erstens ganz ohne Symbolpolitik und auf der Grundlage der aktuellen Ordnungssatzung Störer in der Innenstadt konsequent zu sanktionieren,

zweitens das Problem der Suchtkranken durch engmaschige Betreuung durch Sozialarbeiter und -pädagogen anzugehen und

drittens, mittelfristig durch optimale Anbindung der Innenstadt mit Bus und Bahn sowie Verbesserung der Parksituation, z.B. durch die Brötchentaste oder eMoney-Funktionen der Parkautomaten, die City attraktiver zu machen.“

„Näher dran“-Tour 2018: Zivilschutzbunker ist 1. Stopp

Duisburg. Die JuDu/DAL-Fraktion startet ihre diesjährige „Näher dran“-Tour passend zum Motto „Duisburg von Unten“ mit dem Besuch des Zivilschutzbunkers in der Innenstadt am morgigen Mittwoch, 23.05.2018 um 18 Uhr. Nachdem die Fraktion im letzten Jahr überregional bekannte Duisburger Marken besuchen und näher kennenlernen durfte, sind die Fraktionsmitglieder gespannt, bei der 3. Auflage der „Näher dran“-Tour Duisburgs Unterwelten zu erkunden.

Stichwort Zivilschutzbunker: Wo bei schönem Wetter und am Wochenende Menschen durch die Stadt flanieren, verbirgt sich für viele Bürger Duisburgs ein unbemerktes Relikt aus den Zeiten des Kalten Kriegs. Dabei versteckt sich hinter der Stahltür im U-Bahnbereich der Haltestelle König-Heinrich-Platz so einiges: Labyrinthe aus schmalen Gängen und unzähligen Räumen, die im Ernstfall Platz für 4500 Menschen bieten würden.

Dicke Stahltüren und verschließbare U-Bahntunnel sollten notfalls vor Radioaktivität und Bomben schützen. Gespenstisch wirkende Sanitärräume, eingemottete Krankenbetten und verstaubte Arbeitsräume erinnern eher an eine Geisterstadt als an einen Zivilschutzbunker in einer lebendigen Innenstadt.

Welche Geheimnisse sich im Bunker verbergen und welchen Nutzen er heute überhaupt noch hat, wird von Tourleiter Christian Spiczak erläutert.

Antrag: Sicherheit verbessern – Parkbänke nummerieren

Der Oberbürgermeister wird gebeten, zu prüfen, ob Parkbänke in Grünanlagen, Naherholungsgebieten und auf Friedhöfen sukzessive nummeriert werden können, damit Rettungseinsätze besser koordiniert werden und Notfalleinsätze schneller erfolgen können.

Begründung

Vor allem im Duisburger Stadtwald, vereinzelt aber auch in der Landschaft und hier insbesondere entlang des Rheins gibt es auf dem Duisburger Stadtgebiet bereits 115 Rettungspunkte, die im Notfall von Rettungskräften gezielt angesteuert werden können. Im letzten Jahr konnte 26 Menschen dort geholfen werden (vgl. Niederschrift über die Sitzung des Seniorenbeirates vom 30.01.2018). Auch wenn neue Rettungspunkte in Landschaft und Wald immer wieder in Planung sind, so ist dieses Netz aber noch viel zu grobmaschig und lässt innerstädtische Flächen wie beispielsweise den Meidericher Stadtpark, das Radwegenetz und in der Regel auch die Friedhöfe außen vor.

Durch die Nummerierung von Parkbänken, vor allem in Grünanlagen und Naherholungsgebieten, können Rettungseinsätze viel besser koordiniert werden, wenn der Leitstelle der Duisburger Feuerwehr die Nummer der Bank und die entsprechenden Koordinaten vorliegen. Andere Städte, beispielsweise Geldern, haben dieses System schon mit Erfolg eingeführt. Für Duisburg stellt es eine willkommene Ergänzung zu den vorhandenen Rettungspunkten dar.

Alternativ wird häufig die GSM-Ortung eines Mobilfunktelefons nach Funkzellen, in denen es zuletzt eingeloggt war, angeführt: diese ist aber viel zu ungenau. Zwar gibt es Mobilfunktelefone, die mit einer GPS-Antenne ausgestattet  sind und die viel genauer geortet werden können, doch dies ist zum einen nicht bei allen Mobilfunktelefonen der Fall, zum anderen aktiviert nicht jeder Nutzer diese Funktion. Daher sind nummerierte Parkbänke wünschenswert.

Beste Grüße

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender

Staus bekämpfen – Verkehre verflüssigen

Duisburg. Die Verkehrsprobleme Duisburgs sind in den letzten Wochen Thema Nummer eins in der Stadt. Nur im Schneckentempo kommt man im Berufsverkehr durch die Stadt. Für jeden, der das erlebt ist klar: es muss was passieren. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL fordert, als Sofortmaßnahme die Installierung des Grünpfeils an möglichst vielen Kreuzungen im Stadtgebiet zu prüfen. Ergebnis des Grünpfeils: es kommt zu einer Verflüssigung des Verkehrs. „Viele Rückstaus würden verkürzt und unnötige Wartezeiten reduziert“, meint Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding.

Als zweite Maßnahme schlägt Junges Duisburg/DAL eine Überprüfung der zulässigen innerörtlichen Geschwindigkeiten vor. „Nicht zwingend muss die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h sein“, gibt Stephan Wedding zu Bedenken. Wo möglich und vertretbar, könne die Höchstgeschwindigkeit auch innerorts auf 60 oder 70 Stundenkilometer heraufgesetzt werden. „Auch durch diese Maßnahme würde ein Verkehrsabfluss aus unserer Sicht besser erfolgen“, so Stephan Wedding. Der Rat befasst sich in seiner Sitzung am Montag, 7. Mai 2018 mit den Vorschlägen von Junges Duisburg/DAL.

Hier finden Sie den Link zu unserem Antrag.