Prüfantrag: Vertical Farming und Urban Gardening

Aps - Querformat

Die Fraktion JungesDuisburg/DAL fordert die Verwaltung auf, zu prüfen, welche Gebäude und Flächen für die Realisierung von „Vertical Farming“ und „Urban Gardening“ geeignet wären.

Vertical Farming ist eine innovative Technologie, die Städten die Möglichkeit bietet, mit einer kleinen Fläche Lebensmittel und andere wichtige Produkte zur Versorgung anzubauen. Der Anbau von Lebensmitteln findet hierbei in Hochhäusern statt und ermöglicht durch umweltschonenden Einsatz von Wasser und Düngemitteln einen hohen Ertrag. Dieser neue Trend findet in Berlin schon großen Anklang und hat zu einem kleinen Boom geführt. Duisburg bietet durch ehemalige Industrieanlagen und ungenutzte Gebäude eine Vielzahl an Flächen für Vertical Farming. Vertical Farming verschönert zum einen die Stadtteile und verbessert die Versorgung mit gesunden nachhaltigen Lebensmitteln.

Eine andere schon im geringen Maße angewandte Methode zur Belebung und Begrünung Duisburgs ist, Urban Gardening. Die erfolgreiche Umsetzung von Urban Gardening im Kantpark macht Mut für eine Ausweitung dieser gesellschaftlichen Belebung in den Stadtteilen. Die gemeinsame Bewirtschaftung und Nutzung öffentlicher Flächen bringt die Menschen aus einem Viertel zusammen. Mit der Urbanisierung öffentlicher Räume bietet sich den Bürgerinnen und Bürgern der einzelnen Viertel eine Möglichkeit, durch Begrünung eine Verschönerung und Nutzbarmachung ihrer Umgebung neue Orte gesellschaftlichen Zusammenkommens zu schaffen.

Freie Flächen und ungenutzte Gebäude der Stadt sollen hierbei für engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt erschlossen werden. Um eine Breite Einbindung in den Stadtteilen zu erzielen, sollen bestehende Strukturen genutzt und Vereine wie der Heimatgarten Rheinhausen mit ins Boot geholt werden.

Beste Grüße,

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender