Personaloffensive III – Anreizsysteme für Azubis ausweiten

Schmitter - Querformat

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, in Gesprächen mit dem Personalrat und der Jugendausbildungsvertretung ein vielschichtiges Anreizsystem für Auszubildende zu konzipieren, um das bestehende zu erweitern. Nach Erarbeitung wird dieses dem Ausschuss zur Beratung vorgestellt.

Begründung:

Jede Ausbildung braucht Anreizpunkte. Anreize sind in Zeiten steigender Konkurrenz um schwächere Geburtenjahrgänge ein wichtiger Pluspunkt, um weiterhin genügend Auszubildende für die Arbeit in der Verwaltung zu bekommen. Der Wettbewerb um die besten Köpfe muss aktiv geführt werden. Um in diesem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, sollte ein umfangreiches Anreizsystem geschaffen werden. Dieses Anreizsystem sollte aus verschiedenen Bausteinen bestehen.

  1. Baustein Freizeit: Vergünstigte Eintrittspreise bspw. für den Zoo, das Theater oder andere kulturelle (Museen, Bibliotheken) und sportliche Einrichtungen und Unternehmen mit städtischer Beteiligung.
  2. Baustein Wohnen: Die Schaffung von Wohnraum für kommunale Auszubildende in Zusammenarbeit mit der GEBAG.
  3. Baustein Karriere: Flexibles Aufstiegssystem innerhalb der Verwaltung nach dem Ende der Ausbildung steigert die Attraktivität der Stadtverwaltung. In diesem Zusammenhang müssen auch die Stellenbewertungen dahingehend überprüft werden, ob sie noch zeitgerecht sind.

Beste Grüße

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender