Junges Duisburg/DAL: Mehr „Coworking Spaces“ in Duisburg

Beltermann - Querformat

Duisburg. Das Zeitalter der Digitalisierung bringt auch Veränderungen der Arbeits­welten mit sich – und zwar im vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel ist Dank des mobilen Internets, modernen Konferenz­lösungen und neuer technologischer Ent­wicklungen ein orts­unabhängiges und flexibles Arbeiten in vielen Berufssparten möglich. Grund genug für die Fraktion Junges Duisburg/DAL, mehr Coworking Spaces zu fordert. „Was für Arbeitsplätze und Einkommen sorgt, muss unterstützt und gefördert werden“, setzt Fraktionssprecher Stephan Wedding und seine Fraktion einen klaren Schwerpunkt für mehr Jobs in Duisburg.

Was ist Coworking? Frei übersetzt bedeutet Coworking im Grunde nichts weiter als „zusammen arbeiten“. Die ursprünglich im Silicon Valley entstandene Arbeitsform bezeichnet einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz, den sich mehrere Menschen teilen. Kennzeichnend für Coworking sind große, offene Räume. Als Gebäudearten eignen sich daher besonders große Büroräume, ganze Etagen, Lofts, ehemalige Fabrikhallen und Großraumbüros. „In Duisburg gibt es sicherlich solche Räumlichkeiten. Wir sind ja kein Dorf“, betont der wirtschaftspolitische Sprecher Oliver Beltermann.

Coworking Spaces bieten die Möglichkeit, flexibel, bedarfsorientiert und verhältnismäßig kostengünstig Büro- oder Produktionsflächen anzumieten. Durch die Bereitstellung einer grundlegenden Infrastruktur können sich die Start-ups zunächst ganz auf ihr Geschäftsmodell konzentrieren. Gleichzeitig können Coworking Spaces Orte des kreativen Austausches sein und somit durch Teamarbeit Innovationen befördern. „Diese wichtige Form der Existenz- und Innovationsförderung soll in unserer Stadt weiter ausgebaut werden“, so Oliver Beltermann. Der Antrag wird am Donnerstag im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr beraten.