Jugendliche nicht in die Illegalität drängen – Legale Graffiti-Flächen schaffen

Stephan Krebs

Duisburg. Für den kommenden Jugendhilfeausschuss am 27. August bringt die Fraktion Junges Duisburg/ DAL einen Antrag ein, der die Stadt auffordert, für die Duisburger Jugend weitere legale Graffiti- und Street-Art-Flächen zu schaffen. Graffiti sind mehr als nur Schmierereien an Hauswänden, sondern können in Form von Street-Art als eine Ausdrucksform moderner Kunst verstanden werden. Durch die Freigabe von Flächen ist die Hoffnung verbunden, dass Jugendliche sich primär hier ausdrücken und das illegale Sprayen begrenzt wird.

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Wedding begründet den Antrag folgendermaßen:

„Graffiti finden sich überall in Duisburg. Viele sind einfach nur als Schmierereien zu verstehen. Andere, besonders auf den legalen Flächen, sind in ihrer Bildkomposition und ihren Inhalten sehr spannend. Graffiti sind schon lange, spätestens aber mit Banksy, eine etablierte Ausdrucksform von Jugendlichen und erwachsener Künstler. Jugendliche sollen sich auf diese Weise legal ausdrücken können und ihre eigenen Vorstellungen in künstlerischer Form entwickeln. Und ehrlich gesagt: Ich schaue lieber auf ein ansprechendes Graffito als auf eine graue Wand!“