Herkunftssprachlicher Unterricht

Anfrage

Nicht zuletzt in Folge des Europäischen Einigungsprozesses ist die Zahl der Angehörigen der Europäischen Union und anderer Staaten, die nach Duisburg ziehen, stark angestiegen. Eine Entwicklung, die unvermindert anhält. Dies gilt insbesondere für Angehörige der Staaten Bulgarien, Griechenland, Polen, Rumänien, Spanien und der Türkei.

Bezogen auf die genannten Staaten und ihre Angehörigen bittet die Fraktion Junges Duisburg/DAL die Verwaltung um die Beantwortung nachfolgender Fragen:

  1. Ist sichergestellt, dass die schulpflichtigen Kinder der genannten Staaten auf dem Stadtgebiet Duisburg herkunftssprachlichen Unterricht erhalten?
  2. An welchen Schulstandorten wurde die Mindestzahl von 15 (Primarstufe) bzw. 18 Schülerinnen und Schülern (Sekundarstufe I), die am herkunftssprachlichen Unterricht teilnehmen, in den letzten fünf Jahren unterschritten?
  3. An welchen Standorten in Duisburg wird der herkunftssprachliche Unterricht differenziert nach genannten Nationen in Duisburg erteilt?
  4. An welchen Schulen wurde der herkunftssprachliche Unterricht nicht mehr weitergeführt?
  5. Für schulpflichtige Kinder welcher Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Türkei wird auf dem Stadtgebiet Duisburg kein herkunftssprachlicher Unterricht erteilt und was sind die Gründe hierfür?

Beste Grüße,

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender