Gastronomieflächen erweitern – Betriebe unterstützen

Stephan Krebs

Die Stadt Duisburg wird aufgefordert, Gastronomiebetrieben eine vereinfachte Sondernutzung durch Erweiterung der genutzten Außengastronomieflächen kostenfrei zu gewähren, damit die Gastronomiebetriebe eine erhöhte Anzahl an Gästen gemäß der geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen bewirten können. Die Freistellung von den Gebühren für die Beantragung der Sondernutzung (§ 10 Sondernutzungssatzung) soll zeitlich auf die Monate bis Ende 2020 limitiert sein.

Begründung

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden gelockert. Auch die Gastronomie darf ihre Restaurants und Cafés wieder öffnen, solange die Betreiber wichtige Hygieneregeln einhalten können. Besonders die Abstandsregelung steht hier im Zentrum der Maßnahmen. Viele Gastronomiebetriebe können deshalb oftmals nur 25 – 50 Prozent der ursprünglichen Gäste bewirten. Durch eine Ausweitung der Bewirtungsfläche kann diese Quote erhöht werden. Hieraus können sich bessere Umsätze entwickeln, die vielen Gastronomiebetrieben das Überleben sichern können. Die Stadtverwaltung ist gehalten, pragmatische Lösungen bei der Gewährung von Sondernutzungsrechten anzustreben. Die Stadt Duisburg sollte anderen Städten wie Siegen, Essen, Mainz, Frankfurt am Main oder niederländischen Orten an der Nordseeküste folgen und die Rahmenbedingungen der Gastronomie in dieser schwierigen Zeit verbessern.

                                                                                                     

Beste Grüße

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender