BREXIT nutzen – Britische Firmen soll es nach Duisburg ziehen

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Duisburg. Dutzende Firmen aus Großbritannien sind wegen des bevorstehenden Brexits bereits in Länder der EU übergesiedelt. Allein 2017 siedelten sich 152 Firmen aus dem Vereinigten Königreich in Deutschland an. Doch das ist nur der Anfang. Nach dem Motto „The trend is your friend“ möchte die Fraktion Junges Duisburg/DAL, dass insbesondere Duisburg von der Entwicklung profitiert.
„Duisburg bietet viele Vorzüge eines westeuropäischen Oberzentrums“, betont Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding (33) und hat dabei die verkehrsgünstige Lage, die gut qualifizierten Menschen, die kulturelle Vielfalt, günstige Mieten, aber auch die heimische Universität als Standortvorteile im Sinn. Leider habe die Mehrheit im Stadtrat im letzten Jahr ein Signal gegen die Steuererhöhungsspirale verpasst, denn mit der Höhe der Gewerbesteuer lasse sich leider nicht punkten. Trotzdem: „Duisburg soll vom Brexit profitieren“, formuliert Wedding das Ziel seiner Fraktion deutlich.
Die Fraktion fordert den Oberbürgermeister in einem Antrag dazu auf, aktiv um britische Unternehmen zu werben. „Was Frankfurt, Berlin oder Köln können, sollten auch wir als 15. größte Stadt Deutschlands können“, meint der Junges Duisburg/DAL-Fraktionsvorsitzende. Ein Blick nach Holland macht deutlich, was möglich wäre. Dort siedelten sich seit dem Brexit-Referendum mehr als 40 Firmen mit knapp 2.000 Arbeitsplätzen an. Konkret möchte die Fraktion, dass der OB in Großbritannien Werbemaßnahmen für den Standort Duisburg startet und im Verbund mit anderen Organisationen (u.a. IHK, BDI, BDA) Strategien entwickelt, um Unternehmen für Duisburg zu begeistern.

Hier finden Sie den Link zu unserem Antrag.