Zwischennutzung mutig und clever gestalten Beltermann: Parkraum/ Veranstaltungsfläche und Urban Gardening

Beltermann - Querformat

Duisburg. „Das brachliegende Gelände kann in seiner Zwischennutzung eine Chance für die schwächelnde Innenstadt sein. Jetzt muss man ausnahmsweise Mal mutig sein“, macht Ratsherr Oliver Beltermann für die Fraktion Junges Duisburg/DAL deutlich. Gemeint ist die angestrebte Zwischennutzung für das Mercatorquartiergelände. Derzeit gibt es noch keinen Plan im Rathaus oder im Stadtentwicklungs- und Planungsamt, wie eine Zwischennutzung aussehen könnte.

Parkraum, Urban Gardening und Veranstaltungsfläche

Einen ersten Vorschlag legt nun die Fraktion Junges Duisburg/DAL vor. Die Fraktion plädiert mit Hilfe der Fläche für eine Ausweitung des Parkraumangebotes im Innenstadtbereich. Gleichzeitig könne die Fläche als Festplatz für Veranstaltungen (Street-Food-Festivals, Open-Air, Trödelmärkte) genutzt werden. In den Randlagen, als Einfassung oder als Trennelemente kann sich die Fraktion Junges Duisburg/DAL Urban Gardening vorstellen, um interessierte Bürger einzubinden. Somit würde die Innenstadt belebt und gleichzeitig verschönert. Letztlich könnte die Zwischennutzung eine Art Multifunktionsfläche hervorbringen, wenn es nach der Ratsfraktion geht.

Günstige Parktarife stärken Innenstadt

„Hier könnten günstige bzw. an speziellen Tagen kostenfreie Parkangebote geschaffen werden, um damit Kundenströme in die Innenstadt zu locken. Die Innenstadt und besonders die Altstadt hat Kunden bitter nötig“, unterstreicht Beltermann. Die Innenstadt habe aufgrund der zahlreichen Baustellen im Innenstadtbereich, der Diskussionen um das DOC und dramatischer Leerstände ohnehin keine leichte Zeit und müsse gestärkt werden. Junges Duisburg/DAL werde daher sehr genau darauf achten, wie die Planungen der Stadt für die Zwischennutzung des Geländes aussehen. „Wir haben hier die seltene Chance ein großes Areal clever und innovativ zur Zwischennutzung zu gestalten. Die Kosten für die Herrichtung könnten durch die Parkgebühren und die Nutzungsgebühren bei Events refinanziert werden sodass der Stadt kaum Kosten entstehen“, schließt Ratsherr Beltermann ab.