„Näher-dran“-Tour wird sportlich – 2. Termin: 2. Liga

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Duisburg. Die diesjährige „Näher dran“-Tour der Fraktion Junges Duisburg/DAL steuert in diesem Monat ihr zweites ...

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JuDu/DAL: Taxifahren muss bezahlbar bleiben

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Duisburg. „Ach komm, es ist schon spät. Lass uns doch eben mit dem Taxi fahren.“ ...

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Beltermann: Abwassergebühren müssen überprüft werden

Beltermann: Abwassergebühren müssen überprüft werden

Duisburg. Wenn ein Brief von der Stadtverwaltung oder dem Vermieter im Briefkasten liegt, enthält dieser ...

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„Näher-dran“-Tour wird sportlich – 2. Termin: 2. Liga

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JuDu/DAL: Taxifahren muss bezahlbar bleiben

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Beltermann: Abwassergebühren müssen überprüft werden

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„Näher-dran“-Tour wird sportlich – 2. Termin: 2. Liga

Duisburg. Die diesjährige „Näher dran“-Tour der Fraktion Junges Duisburg/DAL steuert in diesem Monat ihr zweites Ziel an. Nach dem tierischen Start im Duisburger Zoo taucht die Fraktion nun in die Welt des Sports ein. Dazu gibt es kaum ein besseres Ziel, als einen Besuch der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg-Wedau. Während der Saison feuern hier jedes Wochenende mehr als zehntausend Fans den Meidericher Sportverein frenetisch an und haben ihn zuletzt sogar zum Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga gepeitscht.

Kurz vor dem Start der neuen Zweitligasaison lässt sich die Fraktion bei einem Rundgang im Stadion hinter die Kulissen führen. Dabei besteht die Möglichkeit, sich über die weiteren Eventangebote des Stadions zu informieren. Und dies nur eine Woche, bevor der MSV im Revierklassiker auf den VfL Bochum trifft. Ganz nah werden die Mitglieder der Fraktion dem heiligen Rasen kommen, welcher schon einigen großen Spielern den Weg geebnet hat.

Es sind Legenden der Bundesligageschichte, die an diesem traditionsreichen Ort ihre Spuren hinterlassen haben. Unter anderem der Europameister und Kapitän der Nationalmannschaft von 1980, Bernhard Dietz. Außerdem auch Michael Tönnies, der einst in Rekordzeit den Karlsruher SC mit fünf Toren aus dem Stadion schoss.

Im Anschluss an die Führung, die am 26. Juli um 17 Uhr beginnt, werden die Teilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen und einem kleinen Imbiss noch die Stadionluft genießen können.

JuDu/DAL: Taxifahren muss bezahlbar bleiben

Duisburg. „Ach komm, es ist schon spät. Lass uns doch eben mit dem Taxi fahren.“ – diesen Satz wird man vermutlich in Zukunft nicht mehr allzu oft hören. Zumindest nicht in Duisburg. Denn im Rat der Stadt wurde eine Änderung der Taxen-Tarifordnung beschlossen. Und diese katapultiert Duisburg nun in die Spitzengruppe. In die Gruppe der Städte, in denen Taxi fahren am teuersten ist. Für eine zehn Kilometer weite Fahrt zahlt man der Beschlussvorlage zur Folge nun 22,50 €. Und somit einen ähnlichen Betrag wie in München, Berlin oder Frankfurt.

Schaut man fern ab der großen Metropolen in die nähere Umgebung, so ist Taxi fahren in Bochum, Dortmund oder Gelsenkirchen um mehrere Euro günstiger. Für die Fraktion Junges Duisburg/DAL lässt sich eine Preiserhöhung dieses Ausmaßes nicht erklären. Die Argumente der Verwaltung, welche die Preissteigerung mit der Erhöhung des Mindestlohns von 8,50 EUR auf 8,84 EUR pro Stunde und Betriebskostensteigerungen begründet, reichen als Erklärung nicht aus. Auch in anderen Städten ist der Mindestlohn gestiegen und dort fahren die Taxen auch mit Benzin und müssen gewartet werden.

Nach Meinung der Fraktion muss Taxi fahren bezahlbar bleiben. Dementsprechend hat man in der vergangenen Ratssitzung auch gegen die Vorlage gestimmt. Da diese dennoch mit den Stimmen der großen Koalition angenommen wurde, so müsse man wenigstens auch die Qualität des Taxitransports adäquat erhöhen. Hierzu wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr ein entsprechender Antrag seitens der Fraktion Junges Duisburg/DAL eingebracht werden. Wenn schon gegen den Beschluss der Preiserhöhung kein Einspruch mehr einzulegen ist, dürfe dieser dennoch nicht nur negative Folgen für die Bürgerinnen und Bürger haben – dafür macht die Fraktion sich nun stark.

Beltermann: Abwassergebühren müssen überprüft werden

Duisburg. Wenn ein Brief von der Stadtverwaltung oder dem Vermieter im Briefkasten liegt, enthält dieser in der Regel keine allzu erfreulichen Informationen. Ist es dann auch noch die jährliche Betriebskostenabrechnung oder der Grundbesitzabgabenbescheid, kommt meist sogar Frust auf. Irgendwelche Gebühren haben sich gewiss wieder erhöht und die daraus resultierende Nachforderung reißt ein Loch in die Haushaltskasse. Viele Duisburgerinnen und Duisburger reiben sich speziell bei den Schmutzwassergebühren die Augen. Insbesondere, wenn man in den städtischen Vergleich schaut. Denn unter den einhundert größten Städten Deutschlands belegt Duisburg nur den 64. Platz – unteres Mittelfeld.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Eigentümerverbandes „Haus & Grund“: dem Abwassergebührenranking 2017. Das Ranking vergleicht die jährlich anfallenden Kosten für einen Schmutzwasserverbrauch von 178,12 m³ in deutschen Städten. Diese Menge verbraucht eine vierköpfige Familie durchschnittlich im Jahr. In Duisburg zahlt ein solcher Vierpersonenhaushalt Gebühren in Höhe von 546,64 €.

Dies ist verwunderlich, wie die Fraktion Junges Duisburg/DAL meint. „Die verdichtete Bebauung der Stadt müsste eigentlich zu deutlich niedrigeren Kosten führen. Wir sind vom Ergebnis der Studie überrascht“, sagt Ratsherr Oliver Beltermann. „Die Höhe der Nebenkosten ist ein Standortfaktor und beeinflusst die Lebensqualität in der Stadt. Gute Argumente für Duisburg sehen sicher anders aus“, führt der Ratsherr weiter aus. Zum Vergleich: In Ludwigsburg, dem Spitzenreiter im Ranking, liegen die jährlichen Kosten für einen Vierpersonenhaushalt bei nur 261,81 €. Auch die Städte aus dem näheren Umfeld verlangen deutlich weniger Gebühren. Düsseldorf, auf dem 14. Platz, liegt beispielsweise bei nur 374,90 €.

Der Fraktion ist klar: Hier besteht Handlungsbedarf seitens der Verwaltung. Dass die Ergreifung von Maßnahmen zur Verbesserung dieser Lage Erfolge verspricht, zeigt die Stadt Salzgitter. Vor Jahren noch am Ende der Skala aufzufinden, haben Optimierungsmaßnahmen vor Ort zu einer Kostenreduzierung geführt. Mittlerweile befindet sich die Stadt im Ranking weit vor Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL sieht in der Entwicklung Salzgitters ein Vorbild und möchte anregen, dass sich auch hier intensiver mit dieser Thematik beschäftigt wird. Dazu wird sie Anträge und Anfragen für die entsprechenden Ausschüsse entwickeln

„Diese Fraktion ist keine gewöhnliche Fraktion“

In der Geschäftsstelle der Fraktion Junges Duisburg/DAL ist derzeit ein neues Gesicht anzutreffen: Maximilian Wien, seinerseits Politikwissenschaftsstudent an der Universität Duisburg-Essen, absolviert aktuell ein sechswöchiges Praktikum unter der Aufsicht von Fraktionsgeschäftsführer Dirk Sodenkamp. Zu den Aufgaben des Praktikanten gehören beispielsweise Recherchen zu verschiedenen politischen Themen der Stadt Duisburg. Auch darf er bei der Erstellung von Pressemitteilungen oder anderen schriftlichen Stellungnahmen mitwirken, wodurch er einen ersten Eindruck in die täglichen Arbeitsabläufe der Geschäftsstelle bekommt.

Weitergehend erhält der Praktikant die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Duisburger Kommunalpolitik zu blicken. Bei Ausschüssen und deren Vor- und Nachbereitung sowie der wöchentlich stattfindenden Fraktionssitzung ist er stets anwesend und verfolgt die dort gelebte Diskussionskultur aufmerksam, teils auch protokollierend, mit. Aber auch außerfraktionelle Veranstaltungen, wie beispielsweise der Besuch der Auszeichnungsveranstaltung ‚Ökoprofit‘, gehen an ihm nicht vorbei. Durch die vielfältigen und regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen und Versammlungen der Fraktion ergeben sich somit zahlreiche Möglichkeiten, das politische Alltagsgeschäft kennenzulernen, mitzuerleben und daran mitzuwirken.

Doch wieso hat er sich speziell die Fraktion Junges Duisburg/DAL als Praktikumsgeber ausgesucht? Die Antwort auf diese Frage fällt dem Praktikanten leicht: „Diese Fraktion ist ja keine gewöhnliche Fraktion, wie es sie in jeder anderen Stadt auch gibt. Das Spezielle hier ist, dass man sich zu 100% um die Belange der eigenen Stadt kümmert. Dieser Fokus hat den Reiz ausgemacht, sich hier zu bewerben.“

Das Praktikum geht langsam in die finale Phase. Wenn Maximilian Wien Bilanz ziehen müsste, würde diese klar positiv ausfallen: „Dadurch, dass es keine Vertretungen auf Landes- oder Bundesebene gibt, konzentrieren sich die beiden Wählerbündnisse viel intensiver auf die Probleme der eigenen Stadt. Sie können nicht von einer bundesweiten Lobby profitieren und ruhen sich darauf aus. Dieser freiwillige und mit viel Herzblut ausgeübte Mehraufwand wird von den Fraktionsmitgliedern gerne in Kauf genommen. Das habe ich hier schon deutlich gemerkt und hat mich sehr beeindruckt. Auch ich habe davon profitiert und konnte sehr tief in die politischen Materie eintauchen – tiefer als ich es erwartet hätte.“

Wedding: Duisburg ist spät dran, aber jetzt bitte richtig machen

Duisburg. Jetzt ist es tatsächlich geschehen! Die Verwaltung der Stadt Duisburg ist zu dem Entschluss gekommen, dass die Internetkapazitäten in vielen Stadtteilen nicht ausreichend sind. Eine Untersuchung der Duisburg CityCom (DCC) hat ergeben, dass es tatsächlich noch Gebiete innerhalb der Stadt gibt, in welchen eine Bandbreite von nicht mehr als 16 Mbit pro Sekunde gewährleistet werden kann. Nur zur Relation: sobald die Datenübertragung unter 30 Mbit pro Sekunde beträgt, stellt die Bundesregierung Fördermittel in Aussicht. Infolge dieser Untersuchungen soll Duisburg bis 2020 flächendeckend mit einem schnelleren Internet ausgestattet werden.

Die Erkenntnis, dass es bei der Geschwindigkeit des Internets in Duisburg Probleme gibt, besteht aber nicht erst seit Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse der DCC. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hatte bereits mit mehreren Initiativen auf diesen Missstand hingewiesen und zeigt sich nun verständlicherweise verwundert, dass die Stadtverwaltung erst jetzt zu einem identischen Befund gekommen ist. „Duisburg ist mit dieser Thematik spät dran. Die Geschwindigkeit des Internets beeinflusst mittlerweile die Lebensqualität in Wohnbezirken. Diese wollen wir schnellstmöglich erhöhen.“, so war der Fraktionsvorsitzende Stefan Wedding bereits häufiger zu zitieren.

Der Plan der Verbesserung des Internetnetzes ist nach Meinung der Fraktion ein Schritt in die richtige Richtung, man kann jedoch bereits in diesem frühen Zustand Nachbesserungspotentiale ersehen. So sollten Gewerbegebiete stärker aufgerüstet werden als bisher geplant. Große Versandhäuser oder Ingenieursbüros stoßen auch bei Leistungsstärken von rund 100 Mbit/s schnell an Grenzen, die das Arbeiten erschweren. „In Gewerbegebieten können wir uns mehr als 100 Mbit/s gut vorstellen“, so Wedding. Insbesondere der geplante neue Stadtteil zwischen Wedau und Bissingheim mit seinen Gewerbeflächen für universitäre Startups soll in die Planungen miteinbezogen werden, damit hier von Anfang an der höchste Standard garantiert werden kann.