Öffentliches WLAN soll Innenstadt stärken. Krebs: „Wohlfühlfaktor stärken“

Stephan Krebs

Duisburg. Das Internet hat die Welt in den letzten 15 Jahren revolutioniert. Immer mehr mobile Endgeräte ermöglichen es, von überall Mails abzurufen, Bestellungen abzusetzen oder neueste Informationen zu erhalten. Gerade für jüngere Menschen ist das Internet eine Selbstverständlichkeit. Inzwischen haben viele Einzelhandels- und Gastronomiekonzerne dies erkannt und bieten in ihren Einrichtungen kostenlosen WLAN-Zugang an. „Der WLAN-Zugang ist wie Milch und Zucker eine Selbstverständlichkeit in vielen gastronomischen Betrieben geworden“, zieht Stephan Krebs einen Vergleich. Krebs ist Vorsitzender der Fraktion Junges Duisburg/DAL und hat gemeinsam mit seinen Fraktionsmitgliedern nun einen Vorschlag in den Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr auf den Weg gebracht, der einen kostenlosen WLAN-Zugang zum Inhalt hat.

Die Duisburger Ratsfraktion fordert von Seiten der Stadt ein Konzept für die Einrichtung eines freien WLAN-Zuganges im Bereich der Duisburger City (Königstraße). „Davon würden der Einzelhandel und die Gastronomie profitieren“, ist Krebs überzeugt. Nicht nur den Duisburgern würde ein freier WLAN-Zugang etwas bringen, sondern auch Touristen und Gästen in der Stadt. „Gerade ausländische Touristen und Geschäftsleute werden durch hohe Roaming-Gebühren vom Surfen mit mobilen Endgeräten abgehalten“, ist der 29-jährige Fraktionschef überzeugt. Für die kostenneutrale Realisierung gebe es bereits viele Konzepte und konkrete Umsetzungsbeispiele, wie zum Beispiel in Hamburg, Köln und Düsseldorf. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL spricht sich aus diesen Gründen für eine Einrichtung eines öffentlich zugänglichen und kostenlosen WLAN-Netzwerks für die Duisburger Innenstadt aus.

Die Stadtverwaltung soll nun abklären, mit welchen Modellen ein öffentliches WLAN im Bereich der Königstraße umsetzbar wäre und mit welchem finanziellen Aufwand dabei gerechnet werden muss. „Dann lässt sich eine Entscheidung auf einer sauberen Grundlage treffen“, so Krebs. Wobei Junges Duisburg/DAL Kosten möglichst vermeiden wollen, denn hierzu schlägt die Fraktion vor, mit Kooperationspartnern, der heimischen Wirtschaft und den Einzelhändlern Gespräche zu führen. „Das kostenlose WLAN ist ein Service für die Bürgerinnen und Bürger. Es wird den Wohlfühlfaktor und die Aufenthaltsqualität in der Duisburger City erhöhen“, ist sich Stephan Krebs sicher.