Namensverkauf Bezirkssportanlagen

Oezsoy - Querformat

Der Rat der Stadt möge beschließen:

Sportvereinen, die ihre Trainings- und Spielzeiten auf einer Bezirkssportanlage absolvieren soll es ermöglicht werden, Sponsoreneinnahmen durch die Umbenennung  der jeweiligen Bezirkssportanlage zu generieren. DuisburgSport soll an den Einnahmen beteiligt werden. Eine Satzung wird dem Betriebsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.

Beschreibung:

Im Profisport wurden in den letzten Jahren oftmals die Namensrechte an Stadien und Arenen verkauft, um hierdurch hohe Sponsoringeinnahmen zu erzielen. Dies setzt sich in einem kleineren Maßstab auch immer mehr im Amateursport durch (Siehe WAZ Artikel vom 4.10.2015, „Kleine Vereine suchen Sponsoren für ihre Stadien“). Mit dem Verkauf von Sportplatznamen können Vereine aus dem Breitensport Erlöse für die Vereins- aber auch die Jugendarbeit erzielen.

Um langfristig Gelder für Investitionen in die jeweiligen Sportstätten zu erzielen, ist ein Anteil von 50% der Einnahmen an DuisburgSport zu entrichten. Diese Mittel sind zweckgebunden für die jeweilige Sportstätte anzusparen, um damit eine Basis für zukünftige Investitionen in den Bestand oder ein Upgrade der jeweiligen Anlage (z.B. Umwandlung eines Tennenspielfeldes in einen Natur-/Kunstrasenplatz) zu schaffen.

Bei einer Mehrfachnutzung der Anlage durch verschiedene Vereine ist die den Vereinen zustehende Summe prozentual nach den Nutzungsanteilen aufzuteilen.

Beste Grüße,

 

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender

(27.10.2016)