Krebs: „Schulsozialarbeit mit Festvertrag versehen“ Kinder- und Jugendförderplan im Blick

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Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hat sich in ihren letzten Treffen sehr ausführlich und intensiv mit dem neuen Kinder- und Jugendförderplan beschäftigt. Dieser soll am Montag im Jugendhilfeausschuss beraten und vom Rat am 24. Juni verabschiedet werden. Insgesamt stoßen die Inhalte bei Junges Duisburg/DAL auf Zustimmung. „Die Verwaltung hat in der Breite sehr gute Arbeit gemacht und ist mit diesem Kinder- und Jugendförderplan in jedem Fall auf dem richtigen Weg“, lobt Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs.
Seine Fraktion hat allerdings noch Änderungswünsche erarbeitet und diese in Anträgen für die Sitzung am Montag formuliert. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die dauerhafte Sicherung der Schulsozialarbeit gelegt. „Wir wollen, dass die Schulsozialarbeit einen Festvertrag in der Duisburger Bildungslandschaft bekommt und keinen befristeten Vertrag“, drückt es Krebs bildhaft aus. Die Schulsozialarbeit muss aus Sicht von Junges Duisburg/DAL verstetigt und weiterentwickelt werden, um ihre jeweilige Qualität im Lern- und Lebensraum Schule voll entfalten zu können. Das sei aber nur möglich, wenn Sicherheit für alle Beteiligten bestehe. „Wir brauchen an dieser Stelle mehr Verlässlichkeit für die Schulen, für die Frauen und Männer der Schulsozialarbeit und die Schülerinnen und Schüler“, argumentiert der 29jährige Fraktionsvorsitzende.
In einem weiteren Antrag setzt sich die Fraktion für die Stärkung und Sicherung der Jugendverbandsarbeit ein. Im Antrag heißt es: „Die Personal- und Sachkosten steigen jährlich, wodurch die Jugendverbände ebenfalls steigende Kosten zu tragen haben. Allerdings verharren die Zahlungen an die Jugendverbände seit Jahren auf einem konstanten Niveau. Um die erhöhten Kosten auszugleichen und bessere Planbarkeit zu ermöglichen, sollen die Verbände mindestens eine Steigerung der Fördergelder in Höhe der jährlichen Inflationsrate erhalten.“ Durch den Einbau einer Inflationsklausel könnte die Arbeit der Jugendverbände unterstützt werden und die Verbände bekämen eine erhöhte Planungssicherheit. „Die Inflationsklausel wäre nur fair für alle Beteiligten“, merkt Krebs zu dem Vorschlag seiner Fraktion an.