Krebs: „Lösung verstetigen“. Junges Duisburg/DAL freut sich über Erfolg

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Duisburg. Die Kita-Gebühren werden von der Stadt Duisburg zurückerstattet. Im Zuge des Kita-Streiks hatte es 21 Streiktage gegeben, hierfür werden nun rund 450.000 Euro an 4000 Eltern zurückerstattet. „Damit erfährt den Eltern die Gerechtigkeit, die wir im Frühsommer gefordert haben“, kommentierte Junges Duisburg/DAL-Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs die Vorlage der Stadtverwaltung zu diesem Thema. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hatte die Rückerstattung bereits in einem Antrag von Ende Mai gefordert, „damit niemand für eine Leistung bezahlen muss, die nicht erbracht wurde!“, betonte der 30-jährige Fraktionsvorsitzende.

Krebs selbst wird am Montag im Jugendhilfeausschuss bei der Beratung dieser Verwaltungsvorlage mitwirken und dabei den Fokus auf eine weitergehende Problemlösung legen. „Es muss nun um eine nachhaltige Lösung gehen, denn es ist ja durchaus möglich, dass irgendwann wieder ein solcher Streik durchgeführt wird“, blickt Stephan Krebs in die Zukunft. Für diesen Fall möchten er und seine Mitstreiter aus der Junges Duisburg/DAL-Fraktion die Satzung der Kinderbetreuungsentgelte modifizieren. Ziel: Bei zukünftigen Streiks bedarf es keiner erneuten politischen Diskussion und Entscheidung. „Hier ist eine Satzungsänderung nötig, um diese Lösung zu verstetigen. Was heute Recht ist muss auch Recht bleiben!“, unterstreicht Krebs. Deshalb wird er sich am Montag entsprechend in die Debatte einschalten.