Krebs: KIDU-Paket richtig packen – mehr Bildung, kein Gießkannenprinzip!

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Duisburg. Mit dem Kommunalinvestitionspaket Duisburg (KIDU) wird die Stadt mit 73 Millionen Euro gefördert – plus 10 Prozent Eigenanteil ergibt das eine stattliche Summe von über 81 Millionen Euro. Während der aktuelle Maßnahmenkatalog der Stadt bevorzugt in die Infrastruktur investiert, legt die Fraktion Junges Duisburg/DAL den Fokus auf die Bildung. In ihrem Antrag zur Änderung des Kataloges fordert die Fraktion eine Reduzierung der Ausgaben für Baumpflanzungen und Aufforstungsmaßnahmen. Einsparungen: rund 1,5 Millionen Euro. Diese Summe soll stattdessen in die Sanierung von teils heruntergekommenen Schulgebäuden eingesetzt werden.

Die Intention ist klar: Bildung fördert Wirtschaftskraft! „Kinder sind unsere Zukunft – deswegen wollen wir einen Großteil der Gelder genau dort investieren“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Stephan Krebs. „Die 68.000 Schülerinnen und Schüler der Stadt können nicht weiterhin in maroden Schulgebäuden lernen, die teils seit Jahrzehnten hätten saniert werden müssen“, kritisiert Krebs. Das Gießkannenprinzip erreicht nur die Oberfläche, damit sei niemandem geholfen, findet der Fraktionsvorsitzende.

Hintergrund: Das Kommunalinvestitionspaket Duisburg wurde im März 2015 vom Bund beschlossen. Mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro sollen finanzschwache Kommunen gefördert werden, um so eine Angleichung der unterschiedlichen Wirtschaftskraft zu ermöglichen. Dem Land NRW wurden 1,126 Milliarden zugewiesen; von diesem Fond werden der Stadt Duisburg 73 Millionen Euro überwiesen.

Den Antrag dazu finden Sie HIER.