Krebs: „Jetzt konsequent für mehr Bildung und Kultur sein!“ Junges Duisburg/DAL besucht das neue Stadtfenster

2015-07-29Stadtfenster sehr klein

Duisburg. Der Sommer machte am Mittwoch Pause, eine gute Gelegenheit diesen Tag im neuen Stadtfenster zu verbringen. So dachten am 29. Juli nicht nur die Mitglieder der Fraktion Junges Duisburg/DAL, sondern auch viele Besucher des Stadtfensters. Wobei der Fraktionsbesuch schon länger geplant war und ein Stopp im Rahmen der „Näher dran“-Tour war.
VHS-Leiter Dr. Gerhard Jahn und Zentralbibliothekleiter Uwe Holler führten mit einem interessanten Rundgang durch die neue Einrichtung. Im Stadtfenster sind VHS und Stadtbibliothek an einem Ort vereint und bilden ein attraktives Zwillingspaar für Bildung und Kultur in der Stadt. „Die Einrichtung ist ein Meilenstein in der Duisburger Kultur- und Bildungslandschaft“, zeigte sich Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs begeistert von der Modernität und den Möglichkeiten am innerstädtischen Standort. Rainer Grün ergänzte: „Das Stadtfenster ist ein Schmuckstück und wird uns noch viel Freude machen.“

Dr. Gerhard Jahn begann seine Führung im Keller des Stadtfensters, der historischen Ursprung verkörpert, weil er archäologische Ausgrabungen präsentiert, die u.a. zur 1655 gegründeten Duisburger Universität gehören. „Bildung kommt an den Ursprung zurück“, verwies Dr. Jahn auf die Symbolkraft des Standortes an der Steinschen Gasse. Nach einem Ausflug in die Geschichte, wandte man sich in den modern ausgestatteten Seminarräumen der zukünftigen Lehr- und Lernarbeit zu. Mit Smartboards wird eine moderne Lernatmosphäre geschaffen, die das technologisch Beste für die VHS-Kursteilnehmer an gemeinsamen Lernen und Zusammenarbeit bietet. „Das ist schon was anderes, als mit Tafel und Kreide“, machte Rainer Grün auf den Fortschritt aufmerksam. Auch besuchten die Fraktionsmitglieder einen Gymnastikraum, der zukünftig von der VHS für Tanz- und Aerobic-Kurse genutzt werden soll. Daneben ist angedacht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses eine „bewegte Pause“ einzuführen, um für Ausgleich zur Bildschirm- und Büroarbeit zu sorgen. „Ein richtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Gesundheitsprävention und höher Mitarbeiterzufriedenheit“, unterstrich Krebs.

Uwe Holler betonte, dass sich die Anmeldezahlen in der Stadtbibliothek positiv entwickelt hätten. Das neue Haus habe enorme Aufmerksamkeit erzeugt und man erfreue sich auch zahlreicher Anfragen anderer Städte und Institutionen, die die neue Duisburger Einrichtung besichtigen wollten, um Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen. „Duisburg ist im positiven Sinne Trendsetter mit dieser modernen Bildungs- und Kultureinrichtung“, stellte Stephan Krebs fest, der nun forderte diesen Weg konsequent weiter zu gehen.