Krebs: „Endlich! Es hätte viel früher passieren müssen.“ Neuer Bußgeldkatalog für Müllsünder wird begrüßt

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Duisburg. „Jetzt hat es auch der Oberbürgermeister erkannt“, so kommentierte Junges/Duisburg/DAL-Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs die Ankündigung der Verwaltung, den Bußgeldkatalog für Müllsünder deutlich zu verschärfen. Damit könne es gelingen Sauberkeit und Ordnung in Duisburg zu stärken. Leider erfolge der Schritt aus Sicht der Fraktion, die das Vorhaben ausdrücklich begrüßt, etwas spät. Die deutliche Anhebung der Bußgelder ist ein Schritt in die richtige Richtung für ein sauberes Duisburg.

Rückblick: Junges Duisburg/DAL hatte die Problematik schon früher erkannt und in einem Antrag an den Umweltausschuss für eine Erhöhung der Bußgelder und die Ausschöpfung des gesetzlichen Rahmens plädiert. In der Umweltausschusssitzung vom 10.11.2014 wurde der Antrag abgelehnt. Die Begründung der Verwaltung damals: kein Handlungsbedarf, es sei alles in Ordnung. „Natürlich wird man täglich klüger, aber für Duisburg wäre es besser, wenn der Erkenntnisgewinn nicht ganz so lange dauern würde“, sagte Krebs. Leider habe Duisburg bei der Bekämpfung von wilden Müllkippen dadurch Zeit verloren.

Die gleichbleibend hohe Anzahl an Müllsündern in den letzten beiden Jahren – 2014 waren es 1057 und 2015 immer noch 994 Bußgeldverfahren – habe die Verwaltung zu dieser Verschärfung motiviert, so jetzt die Begründung. Klar ist: Verdreckte Straßen und illegale Müllkippen verunstalten das Duisburger Stadtbild und sind ein Ärgernis für all diejenigen, die ihren Müll ordentlich entsorgen.
Mit den 2014 von der Junges Duisburg/DAL-Fraktion geforderten höheren Strafen, hätte man diesen wilden Müllkippen deutlich früher entschlossen entgegentreten können. „Wir werden jetzt die Entwicklung nach der Erhöhung der Strafen sehr genau beobachten“, kündigte Stephan Krebs an. Seine Fraktion hegt Zweifel daran, dass die Stadt in der Lage sei, den neuen Bußgeldkatalog auch umfassend durchzusetzen.