Krebs: „Elektronische Gremienarbeit bringt viele Vorteile“ Projektgruppenarbeit endlich wieder aufnehmen

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Duisburg. Die Ratsfraktion von Junges Duisburg/DAL bringt die „elektronische Gremienarbeit“ auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am kommenden Montag. „Wir wollen bei dem Thema endlich Fortschritte sehen“, begründet Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs den Vorstoß seiner Fraktion.
Rückblick: In der letzten Wahlperiode des Rates war eine Projektgruppe eingerichtet worden und es hat ein erstes Pilotprojekt mit der App Mandatos stattgefunden. Hieran nahmen aus jeder Fraktion Vertreter teil, um Erfahrungen mit der papierlosen Ratsarbeit zu sammeln. Diese Erfahrungen flossen im Jahr 2014 in einen Projektzwischenbericht ein. Ende April 2014 wurde dieser in der Projektarbeitsgruppe verabschiedet. „Seitdem schlummert er im Rathaus vor sich hin“, moniert Stephan Krebs. Aus Sicht seiner Fraktion sei es höchste Zeit, dem Stadtrat diesen Zwischenbericht vorzulegen und die Arbeit am Projekt „Elektronische Gremienarbeit“ fortzusetzen. „Genauso war es im April 2014 vereinbart worden: Der neue Rat sollte sich erneut mit dem Thema befassen und eine Entscheidung treffen“, berichtet Stephan Krebs.
Die Haltung von Junges Duisburg/DAL zur papierlosen Ratsarbeit ist grundsätzlich klar. „Kurz: Wir wollen endlich im 21. Jahrhundert ankommen – eine digitale Ratsarbeit gehört einfach dazu“, unterstreicht Krebs. Dabei sieht seine Fraktion nicht allein die wirtschaftlichen Vorteile, sondern auch die von Praktikabilität und Ökologie. Der Papierverbrauch könnte deutlich reduziert, Portokosten für den aufwendigen Versand an die vielen Mandatsträger gespart werden.
„Die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine elektronische Gremienarbeit müssen in Duisburg jetzt endlich geschaffen werden. Um eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, muss deshalb aus unserer Sicht, die Projektgruppenarbeit zeitnah fortgesetzt werden.“, fordert die Fraktion Junges Duisburg/DAL in ihrem Antrag, der am kommenden Montag im Stadtrat zur Beratung ansteht.