Junges Duisburg/DAL zum Fastenbrechen in der Merkez-Moschee

Foto Moschee

Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL setzt den Interreligiösen Dialog fort. Ziel des Dialoges ist es, mit Vertretern der Weltreligionen in Duisburg ins Gespräch zu kommen. „Ein gelungenes Miteinander beginnt mit gegenseitigen Verstehen. Dahe macht es Sinn, andere Religionen kennenzulernen“, begründet Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs die Veranstaltungsreihe seiner Fraktion. Der erste Termin brachte Junges Duisburg/DAL Anfang Mai bereits zur Abtei Hamborn. Dort empfing Abt Albert Dölken OPraem die Fraktionsmitglieder und informierte über die Schwerpunkte und Geschichte der Abtei Hamborn.  

Nun steht die zweite Veranstaltung unmittelbar bevor, diesmal steht der Islam im Zentrum. Hierzu wird die Fraktion Junges Duisburg/DAL am Montag, 13. Juni um 20 Uhr – und damit mitten im Fastenmonat Ramadan – die DiTiP Merkez-Moschee besuchen. Dort stehen ein Rundgang durch die Moschee und ein anschließender Gedankenaustausch auf dem Besuchsprogramm. Ziel: mehr über Geschichte und Gebräuche des Islams zu erfahren. Bereits jetzt haben die Mitglieder viele Fragen zu kulturellen und tagespolitischen Sachverhalten. „Wir bringen Menschen zusammen, die Fragen haben“, betont Stephan Krebs.

Als besonderes Highlight des Besuches wird die Fraktion im Anschluss am gemeinsamen Fastenbrechen teilnehmen. „Wir sind alle sehr gespannt und freuen uns, diesen bedeutenden islamischen Brauch zu erleben“, so Stephan Krebs. Zustimmung kommt von Ratsherr Rainer Grün: „Muslimische und nicht-muslimische Mitbürger gemeinsam beim Fastenbrechen? Das macht definitiv Sinn!“ Der letzte Termin der „Näher dran“-Tour ist ein Besuch der Duisburger Synagoge zum jüdischen Fest Jom Kippur.