Junges Duisburg/DAL unterstützt „Ja zu Duisburg“

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Duisburg. Das bisher ungenutzte Gelände des Güterbahnhofs am Duisburger Hauptbahnhof steht vor Veränderungen. Aber vor welchen? Die Idee von Immobilienbesitzer und Stadt, ein Designer Outlet Center (DOC) auf der Brachfläche entstehen zu lassen, ist hochumstritten. Denn ein DOC an dieser markanten Stelle bedeutet: Mode- und Bekleidungsgeschäfte, aber auch Haushaltswaren oder Spielwarenläden. Allerdings fern ab der Innenstadt. Hieran entzündet sich Kritik. Aber auch das Verfahren für das DOC, das zum Ratsbeschluss am 01. Februar dieses Jahres führte, stößt auf massive Kritik. „Das ist Stadtentwicklungspolitik aus dem Hinterzimmer“, formuliert es Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding (31). Die Fraktion Junges Duisburg/DAL unterstützt deshalb das Bürgerbegehren „JA ZU DUISBURG“. Junges Duisburg/DAL-Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding erklärt hierzu:

„Stadtplanung als Sturzgeburt ist mit uns nicht zu machen. Leider hat die regierende Duisburger GroKo keine politischen und gesellschaftlichen Akteure in die Entscheidungsfindung zum Grundsatzbeschluss eingebunden. Diese Entscheidung hätte man aber bereits auf ein breites Fundament stellen können, um die Menschen bei der Stadtentwicklung einzubinden und im Entscheidungsprozess mitzunehmen. Deshalb unterstützt meine Fraktion das Bürgerbegehren ‚JA ZU DUISBURG‘. Ein Blick in die jüngste Vergangenheit belegt, dass Junges Duisburg/DAL nicht grundsätzlich gegen ein Outlet-Center ist. Zur Planung des Hamborner DOC war meine Fraktion in ihrer Haltung vom ersten bis zum letzten Tag glasklar, allerdings waren hier das Verfahren und die Entscheidungsfindung nachvollziehbar. Auch einem DOC auf der Duisburger Freiheit steht meine Fraktion grundsätzlich offen gegenüber, wenn die Kriterien von Transparenz, Bürgerbeteiligung und Einbeziehung der Stadtgesellschaft von Immobilienbesitzer, Investor und Oberbürgermeister eingehalten werden. Miteinander reden hilft hier ungemein!“

Im Bürgerbüro der Fraktion Junges Duisburg/DAL liegen die Unterschriftslisten „JA ZU DUISBURG – KEIN DOC“ zu den Geschäftszeiten (Mo – Do 10 – 17 Uhr) aus.