Junges Duisburg/DAL startet Interreligiösen Dialog. Mittwoch: Besuch in der Abtei Hamborn

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Duisburg. Die Debatte über Wertvorstellungen, Regeln und Grundrechte wird derzeit intensiv geführt. Dabei findet die Diskussion nicht nur im politischen Raum, sondern in breiten gesellschaftlichen Schichten statt. Verbunden sind diese Diskurse zumeist mit Einstellungen, die ihren Ursprung in kultureller und religiöser Unterschiedlichkeit der verschiedenen Gruppen haben. Die Religion ist dabei ein entscheidendes Merkmal.

Gründe also genug für die Fraktion Junges Duisburg/DAL einen Interreligiösen Dialog zu beginnen. Die Fraktionsmitglieder beschäftigen sich bei mindestens drei Veranstaltungen mit den Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Der Startschuss fällt wenige Tage vor dem Pfingstfest am Mittwoch, 11. Mai um 19 Uhr bei einem Besuch der römisch-katholischen Prämonstratenser-Abtei Hamborn. Dort erwartet die Teilnehmer der ersten Veranstaltung im Rahmen des Interreligiösen Dialoges eine Führung durch die Kirche, den Kreuzgang und die Schatzkammer. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Abt Albert Dölken OPraem über die Herausforderungen der Weltkirche im 21. Jahrhundert statt. „Wir wollen mehr über die Religionen erfahren – auch jene, die uns bisher fremder sind“, begründet Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs die Veranstaltungsreihe.

Dabei gelte es, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, aber auch Trennendes klar zu identifizieren. „Wir sind gespannt auf viele neue Eindrücke und informative Gespräche mit den Vertretern der Weltreligionen in Duisburg“, freut sich Stephan Krebs auf den Interreligiösen Dialog. Bereits im Juni geht es weiter: als zweiter Ort der Veranstaltungsreihe steht bereits die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh fest. Im Fastenmonat Ramadan wird die Fraktion dort das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen und am abendlichen Fastenbrechen teilhaben.