JuDu/DAL: Videoüberwachung in den Blick nehmen

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Duisburg. Es ist ein hinreichend bekanntes Faktum, dass die wachsende Kriminalität im öffentlichen Raum insbesondere ältere Menschen mit einem unguten Gefühl durch die Straßen unserer Stadt laufen lässt. Insbesondere wenn es dunkel wird, drehen sich viele Duisburger lieber einmal zu viel um als einmal zu wenig. Um die Sicherheit im öffentlichen Raum, aber auch das Sicherheitsempfinden zu erhöhen, wurde beispielsweise das „Marxloher Pollmannkreuz“ im Dezember 2016 mit einer Videoanlage ausgestattet.

Die Fraktion Junges Duisburg/DAL sieht mit diesem Schritt das Ende der Fahnenstange in Sachen Kriminalitätsbekämpfung noch nicht erreicht. Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung möchte sie weitere Informationen erhalten, um sich ein präziseres Bild über den Umfang an Videoüberwachung im öffentlichen Raum Duisburgs machen zu können.

Hierbei wird man sich nicht nur auf den öffentlichen Straßenraum beschränken, sondern hinterfragt auch die Überwachung in den Bussen und Bahnen der DVG. „Von besonderem Interesse ist hier der Umfang der Überwachung. Wird in allen öffentlichen Verkehrsmitteln überwacht? Wird nur der Innenraum des Vehikels gefilmt oder auch der öffentliche Straßenraum? Und wie lange werden diese Aufnahmen gespeichert?“, so der Fraktionsvorsitzende Stephan Wedding.

Bedeutend ist des Weiteren auch eine Auswertung der Videoüberwachung am „Pollmannkreuz“ sowie an anderen überwachten Plätzen. Hat die Überwachung hier erste Verbesserungen mit sich gebracht? Nach Meinung der Fraktion Junges Duisburg/DAL ist ein Sachstandsbericht hierzu unerlässlich. Um die Sicherheitslage in der Stadt effektiv zu verbessern, müssen die Entwicklungen an den Kriminalitätshotspots regelmäßig überprüft werden. Nur so lässt sich die Stadt sicherer machen.