JuDu/DAL: Mercator Beach zeigt, dass Zwischennutzung funktioniert

Beltermann - Querformat

Duisburg. „Wir haben selbst im letzten Jahr eine Zwischennutzung vorgeschlagen, deshalb finden wir den eingeschlagenen Weg richtig“, weist Ratsherr Oliver Beltermann auf einen Antrag seiner Fraktion Junges Duisburg/DAL aus dem August 2016 hin. Seinerzeit hatte die Fraktion verschiedene Zwischennutzungen für das Mercatorquartier vorgeschlagen. „Damals wurde dieser Antrag belächelt, zerredet und anschließend vom Tisch gestimmt. Scheint aber doch zu funktionieren: Akzente und Mercator Beach beweisen es“, argumentiert Beltermann, „aber was passiert mit der Fläche, wenn der Herbst kommt?“. Das Areal liegt in zentraler Lage von Duisburg, die durchgängig bespielt werden könnte, bis die Bagger rollen.

Rückblick: Kernforderung des damaligen Antrags war die Einrichtung von Parkplätzen, um der Duisburger Innenstadt mehr Kunden zu bescheren, kombiniert mit Platz für Veranstaltungen und Urban Gardening. So hätte das Areal bis zur Bebauung eine konstante und sinnvolle Nutzung erlaubt, von der alle Beteiligten profitieren.

Die Argumente für Parkraum und Urban Gardening sind aus Sicht der Fraktion Junges Duisburg/DAL weiter vorhanden. Deshalb setzt sich die Fraktion JuDu/DAL weiterhin für eine Parkfläche als clevere Zwischennutzung ein, da dort eine optimale Anbindung zu allen Teilen der City besteht und erhöhte Besucherzahlen in der Innenstadt garantieren würde. Gerade in der jetzigen Zeit sind viele Feste und Events in der Innenstadt, die Besucher in die Einkaufsmeile ziehen – und nicht jeder kommt mit dem Rad oder dem ÖPNV. „Auch den PKW-Fahrern muss man etwas anbieten und da ist das Parkraumangebot entscheidend“, führt Beltermann abschließend aus.