Intensivierung der Sprachförderung. Kein Kind darf zurückgelassen werden!

Antrag

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Fraktion beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Integrationsrat bittet den Oberbürgermeister, sich für eine Verbesserung und Intensivierung der Sprachförderung im frühkindlichen Bereich wie auch im Grundschulbereich einzusetzen.
Dazu sollen alle finanziellen Fördermöglichkeiten von Bund, Land und EU genutzt werden. Einsparungen in diesem Bereich müssen Tabu sein.

Begründung:
Angesichts des steigenden Bedarfs an frühkindlicher Sprachförderung und der immensen Bedeutung der frühkindlichen Sprachförderung für den gesamten weiteren Bildungsweg sind die bestehenden Angebote kaum ausreichend. Zudem steigt der Bedarf durch den Anstieg von Armutszuwanderung und Asylbewerberzahlen weiter an.

Bei vielen Kindern, auch aus deutschen Familien, gibt es häufig Sprachförderungsbedarf, ohne den die weitere Entwicklung dieser Kinder im Bildungssystem sehr belastet wäre. Im Sinne einer positiven Entwicklung dieser Kinder sind die finanziellen Mittel für Sprachförderung gut angelegtes Geld oder, um es mit den Worten unserer Ministerpräsidentin Kraft zu sagen, “Zukunftsinvestitionen”.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

gez. Stephan Krebs
Fraktionsvorsitzender
24.10.2014