Gremienarbeit lebensnäher gestalten. 65-Minuten-Sitzung ist Durchschnitt

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Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hat einen Antrag auf Erhöhung der Ratssitzungen von fünf auf acht und einen späteren Sitzungsstart der Ausschüsse gestellt. Zukünftig sollen die Sitzungen um 17 Uhr beginnen, bisher starten die städtischen Ausschüsse schon um 15 Uhr. Der Antrag wird in der nächsten Ratssitzung am 29. Februar beraten.

Begründung: Der spätere Start von Ausschüssen und anderen Sitzungen ermöglicht es, Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die einen Sitz in solchen Gremien haben, besser teilnehmen zu können. Eine gründlichere Vorbereitung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Politik sind das Ziel der Fraktion Junges Duisburg/DAL. „Wir möchten es mehr Menschen ermöglichen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren“, weist Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs auf einen weiteren Vorteil von späteren Sitzungsbeginnen hin.Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hat die Sitzungszeiten der Duisburger Ausschüsse evaluiert und ist auf eine durchschnittliche Sitzungsdauer von 65 Minuten gekommen. „Da kann die Sitzung dann auch um 17 Uhr starten, ohne dass es zu Einschränkungen bei Familie oder Wahlkreisbetreuung kommt“, argumentiert Stephan Krebs. Auch eine Erhöhung der Anzahl von Ratssitzungen ist aus Sicht der Fraktion notwendig, um überlange Ratssitzungen zu vermeiden und – mit Blick auf die vielen Dringlichkeitsbeschlüsse, die derzeit offenbar notwendig werden – Entscheidungen schneller fassen zu können.

Ein Blick in die Nachbarschaft zeigt, dass die Mandatsträger von Essen, Düsseldorf und Bochum das Modell vorleben: Ein achtmaliges Tagen des Stadtrates pro Jahr ist dort möglich und sollte auch in Duisburg umgesetzt werden. Die zurzeit umfangreichen Tagesordnungen könnten so entzerrt werden und es bliebe mehr Zeit zur sachgerechten Diskussion.

Den vollständigen Antrag finden Sie HIER.