„Frischer Schwung. Neue Kraft.“ erhält viel Unterstützung

Grün - Querformat

Duisburg. Das Konzept „Frischer Schwung. Neue Kraft“ der Fraktion Junges Duisburg/DAL fand Zustimmung in den Reihen der Ratsmitglieder, wurde von der GroKo aus SPD und CDU jedoch abgelehnt – vorerst.

Die Medien urteilen hart: GroKo als „Akt der Bequemlichkeit“, bei der alle anderen Fraktionen und die Menschen in Duisburg das Nachsehen haben. So wurde auf der Ratssitzung das Konzept „Frischer Schwung. Neue Kraft“ nicht einmal debattiert. Während andere Fraktionen sich der neuen überheblichen Mehrheitspolitik widerstandslos beugen, behält Junges Duisburg/DAL den Mut für neue Ideen und eigene Gedanken. Folge: ein eigenes innovatives Konzept vor. So plädierte Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs in seiner Haushaltsrede zu „Mut für Strukturveränderungen und Modernisierungsmaßnahmen“. Als Opposition sieht sich Junges Duisburg/DAL in der Pflicht, nicht klein bei zu geben.

Neben der Abstimmung zum Haushalt 2016 mischte die Fraktion sich in Themen der Sitzung konsequent ein: So sprach die Fraktion die Abberufung von IMD Geschäftsführer Achim Rohde wiederholt an, auf die Fraktions-Fragen gab es keine schlüssigen Antworten. „Wir sehen eine Abberufung kritisch, da uns noch immer keine Gründe genannt worden sind“, begründete Ratsherr Stephan Krebs. Brach liegende Großprojekte der Stadt fallen auch anderen Oppositionsparteien auf; hier fordert Junges Duisburg/DAL Taten: „Beim FOC muss der Druck auf die Investoren erhöht werden, damit endlich etwas geschieht“, argumentierte Krebs. Eine Änderung der Abfallentsorgungssatzung lehnte die Fraktion ab; „Vor einer Abstimmung muss ein rechtsicheres Urteil des Gerichtes abgewartet werden“, so Ratsherr Rainer Grün.

Die Fraktion Junges Duisburg /DAL wird auch im Jahr 2016 ihre innovativen Ideen vorantreiben und neue entwickeln. Denn eins ist klar: ein „Weiter so“ darf es in Duisburg nicht geben.