Einjähriger Zeitverzug beim Kulturentwicklungsplan Junges Duisburg/DAL macht Druck

Wedding - Querformat

Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL begrüßt, dass die Verwaltung nach zwei langen Jahren des Wartens am 10. November 2016 einen Entwurf für den neuen Kulturentwicklungsplan im entsprechenden Fachausschuss einbringen will. Das war das Ergebnis der letzten Sitzung des Kulturausschusses und Resultat einer Anfrage der Fraktion Junges Duisburg/DAL. „Wir hoffen, dass sich die einjährige Verzögerung in den Ergebnissen positiv bemerkbar macht“, bemerkt Kulturausschussmitglied Christiane Wedding.

Zur Erinnerung: Bereits am 10. November 2014 brachte die Stadtverwaltung einen Ablauf- und Strukturplan zur Erstellung des Kulturentwicklungsplanes in die Sitzung des Kulturausschusses ein. Der Ablaufplan sah die Verabschiedung des Kulturentwicklungsplanes bereits für Ende 2015 vor. Darum entschied sich die Fraktion zu einer Anfrage im letzten Kulturausschuss. „Wir wollten mal nachhören, worin die zeitliche Verzögerung begründet liegt“, so Christiane Wedding. Laut Beigeordnetem Thomas Krützberg sei der zeitliche Verzug mit einer zu ambitionierten Zeitplanung durch die Verwaltung zu erklären. Die Kosten für das Projekt halten sich nach Aussage des Kulturdezernenten im Rahmen.

Durch den Kulturentwicklungsplan sollen Ziele formuliert werden, die die Stadt in ihrer Kulturentwicklung anstrebt. Dadurch soll Duisburg seine kulturellen Stärken besser herausstellen und den Menschen einen attraktiven Kulturstandort bieten, in dem Kunst und Kultur zum Alltag der Menschen gehören. „Wir sind schon gespannt auf die Zielrichtung des neuen Kulturentwicklungsplanes und warten auf den November“, gibt sich Christiane Wedding erwartungsfroh bezüglich des Kulturentwicklungsplanes.