„Diese Fraktion ist keine gewöhnliche Fraktion“

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In der Geschäftsstelle der Fraktion Junges Duisburg/DAL ist derzeit ein neues Gesicht anzutreffen: Maximilian Wien, seinerseits Politikwissenschaftsstudent an der Universität Duisburg-Essen, absolviert aktuell ein sechswöchiges Praktikum unter der Aufsicht von Fraktionsgeschäftsführer Dirk Sodenkamp. Zu den Aufgaben des Praktikanten gehören beispielsweise Recherchen zu verschiedenen politischen Themen der Stadt Duisburg. Auch darf er bei der Erstellung von Pressemitteilungen oder anderen schriftlichen Stellungnahmen mitwirken, wodurch er einen ersten Eindruck in die täglichen Arbeitsabläufe der Geschäftsstelle bekommt.

Weitergehend erhält der Praktikant die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Duisburger Kommunalpolitik zu blicken. Bei Ausschüssen und deren Vor- und Nachbereitung sowie der wöchentlich stattfindenden Fraktionssitzung ist er stets anwesend und verfolgt die dort gelebte Diskussionskultur aufmerksam, teils auch protokollierend, mit. Aber auch außerfraktionelle Veranstaltungen, wie beispielsweise der Besuch der Auszeichnungsveranstaltung ‚Ökoprofit‘, gehen an ihm nicht vorbei. Durch die vielfältigen und regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen und Versammlungen der Fraktion ergeben sich somit zahlreiche Möglichkeiten, das politische Alltagsgeschäft kennenzulernen, mitzuerleben und daran mitzuwirken.

Doch wieso hat er sich speziell die Fraktion Junges Duisburg/DAL als Praktikumsgeber ausgesucht? Die Antwort auf diese Frage fällt dem Praktikanten leicht: „Diese Fraktion ist ja keine gewöhnliche Fraktion, wie es sie in jeder anderen Stadt auch gibt. Das Spezielle hier ist, dass man sich zu 100% um die Belange der eigenen Stadt kümmert. Dieser Fokus hat den Reiz ausgemacht, sich hier zu bewerben.“

Das Praktikum geht langsam in die finale Phase. Wenn Maximilian Wien Bilanz ziehen müsste, würde diese klar positiv ausfallen: „Dadurch, dass es keine Vertretungen auf Landes- oder Bundesebene gibt, konzentrieren sich die beiden Wählerbündnisse viel intensiver auf die Probleme der eigenen Stadt. Sie können nicht von einer bundesweiten Lobby profitieren und ruhen sich darauf aus. Dieser freiwillige und mit viel Herzblut ausgeübte Mehraufwand wird von den Fraktionsmitgliedern gerne in Kauf genommen. Das habe ich hier schon deutlich gemerkt und hat mich sehr beeindruckt. Auch ich habe davon profitiert und konnte sehr tief in die politischen Materie eintauchen – tiefer als ich es erwartet hätte.“