Bezirksämter-Strukturreform findet Zustimmung. Krebs: Keine halben Sachen machen

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Duisburg. „Höchste Zeit, bitte aber jetzt richtig und konsequent umsetzen“, so kommentierte Junges Duisburg/DAL-Fraktionsvorsitzender Stephan Krebs die Pläne der Stadtverwaltung, bei den Bezirksämtern Einsparungen vorzunehmen. Bis Ende des Jahres will die Stadtverwaltung eine Bezirksstrukturreform auf den Weg bringen. Kernpunkt soll dabei ganz offensichtlich die Straffung und Zentralisierung der bisherigen Bezirksämter sein, gleichzeitig sollen die Bürgerservicebüros in den sieben Bezirken erhalten bleiben.

Junges Duisburg/DAL hatte bereits in den Haushaltsberatungen für den Etat 2015 und erneut bei den Etatberatungen 2016 für eine Reduktion der Bezirke von bisher sieben auf vier geworben. „Seinerzeit fand sich für diese Idee keine Mehrheit“, merkt Stephan Krebs kritisch an und fährt fort: „dabei kostet gerade dieses Trödeln bei guten politischen Ideen die Bürger dieser Stadt viel Geld.“ Nach Ansicht von Junges Duisburg/DAL hätten bereits seit Jahren Millionenbeträge eingespart werden können, wenn der nötige Mut und Mumm in der Politik vorhanden gewesen sei. Aber es sei nie zu spät, daher unterstütze Junges Duisburg/DAL die Überlegungen der Stadtverwaltung. Positiv sieht die Fraktion die Überlegung die Bürgerservicebüros zu erhalten. „Sie haben eine wichtige Funktion für die Menschen“, betont Stephan Krebs.

Trotzdem mahnt die Fraktion: Es gelte jetzt eine Bezirksstrukturreform auf den Weg zu bringen, die langfristig, konsequent und nachhaltig angelegt sei. Die bisher bekannt gewordenen Vorschläge reichen aus Sicht von Junges Duisburg/DAL nicht aus. Es müsse nicht nur eine Straffung der Verwaltung in den Bezirken vorgenommen werden, sondern eine umfängliche Reduktion der Bezirke. „Wir müssen unsere städtischen Strukturen zukunftssicher umbauen, ohne Bürgerservice abzubauen“, fordert der 30-jährige Fraktionschef. Seine Fraktion werde aber erneut auch für eine Reduzierung der Bezirksvertretungen von sieben auf vier werben, dadurch würde auch die Politik einen Sparbeitrag leisten. Leider halte Duisburg auch bei diesen Strukturveränderungen wieder einen der letzten Plätze. Dortmund, Essen und andere Ruhrgebietsstädte haben ihre Bezirksstrukturen bereits vor Jahren neu aufgestellt. Daher: In Zeiten wie diesen ist es höchste Zeit für Strukturveränderungen in Duisburg.