Besser ankommen – in Schule, Beruf & Freizeit

Antrag

Die Fraktion Junges Duisburg/Dal beantragt den Ausbau des ÖPNV für die Stadt Duisburg. Der Oberbürgermeister wird gebeten, den ÖPNV auf folgenden Linien auszubauen:

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  • Erstrebenswert ist eine zusätzliche Linie zur 934, welche den Innenhafen sowohl an der Nord-, als auch an der Südseite, den Hauptbahnhof und die Innenstadt (hier die zentralen Haltestellen Stadttheater und/ oder Lehmbruck-Museum) miteinander verbinden sollte. Diese Linie sollte donnerstags bis samstags in den Abendstunden ab 19.30 Uhr zweimal zwischen dem bislang 30-minütigem Takt der Linie 934 verkehren, somit würde künftig alle 10 Minuten ein Bus Duisburgs bedeutendste Ausgehmeile anfahren oder von dort abfahren. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung des Innenhafens („The Curve“) von besonderer Bedeutung.

 

  • In den Sommermonaten soll für die Linie 934 an Samstagen tagsüber der Fahrplan der Werktage gelten. Zu prüfen ist, ob für die Strecke Hauptbahnhof, Innenstadt und Innenhafen der Kurzstreckentarif Gültigkeit finden kann, oder ob alternativ ein gesonderter Tarif anzubieten wäre, so dass insbesondere Menschen, die in der Innenstadt arbeiten und den Innenhafen nur kurz (bspw. in der Mittagspause) anfahren wollen – oder umgekehrt –, auf den ÖPNV umsteigen.

 

  • Für eine bessere Anbindung des Duisburger Nordens mit dem ÖPNV zu sorgen. Für die Bewohner Hamborns und Walsums ist eine Leistungsausweitung umzusetzen: Die letzte Bahn des Tages in Fahrtrichtung Norden soll bis zur Haltestelle „Watereck“ durchfahren und nicht an der Haltestelle „Meiderich Bahnhof“ enden. Anstrebenswert wäre darüber hinaus ein 20-Minuten-Takt bei den Bahnen der Linie 903 in der Zeit nach 21.00 Uhr (bisher 30 Minuten).

 

  • Für eine bessere Anbindung des Duisburger Westens mit dem ÖPNV zu sorgen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei der Bahnhof Duisburg-Rheinhausen, der öfter und von mehr Linien angefahren werden sollte, insbesondere auch am Wochenende. Von dort aus könnten Bewohner des Stadtbezirks Rheinhausen bequem und schnell mit dem RE 11, der RB 31 oder der RB 33 den Duisburger Hauptbahnhof erreichen.

 

  • Zu prüfen ist, ob der Zooparkplatz für Schüler der Neudorfer Berufsschulen (des Friedrich-Albert-Lange Berufskollegs, des Kaufmännischen Berufskollegs Duisburg, des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs und der PTA-Lehranstalt Duisburg) als P&R-Parkplatz gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung gestellt werden könnte. Der Erwerb des Parktickets soll dabei gleichzeitig zur Fahrt mit der Straßenbahn der Linie 901 zwischen den Haltestellen Zoo/Uni und Duisburg Hauptbahnhof berechtigen. Die Parkzeiten sind mit dem Besuchsaufkommen im Zoo abzugleichen, sodass es nicht zu einem Parkplatzengpass für den Zoo kommt.

 

Begründung:

Ein guter ÖPNV ist ein wichtiger Anreiz für Familien und Berufstätige nach Duisburg zu ziehen. Sie entlasten in den Berufsverkehrszeiten verstopfte Straßen und ermöglichen ein entspanntes Ausgehen, wenn die Busse öfter in Abendstunden zwischen Innenhafen und Innenstadt verkehren. Mit dieser Möglichkeit wird Duisburg sowohl für die Bürger der Stadt als auch Besucher aus anderen Städten attraktiver.

 

Beste Grüße,

gez. Stephan Krebs

Fraktionsvorsitzender

12.05.2016