Besser ankommen – in Schule, Beruf & Freizeit

Beltermann - Querformat

Duisburg. Die Fraktion Junges Duisburg/DAL setzt sich für den Ausbau des ÖPNVs ein. Ziele: eine bessere Anbindung in einigen Stadtquartieren schaffen und insbesondere die Erreichbarkeit des Innenhafens verbessern. Hierzu hat die Fraktion einen Antrag eingebracht, der im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Verkehr (WSV) beraten wird.

Junges Duisburg schlägt ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor:
Duisburg ist eine durch den Rhein zweigeteilte Stadt. Um diese Barriere besser zu überwinden und Duisburg noch enger zusammenwachsen zu lassen, ist ein Ausbau und eine höhere Taktung der Buslinien zwischen Rheinhausen und Duisburg aus Sicht der Fraktion Junges Duisburg/DAL ein wichtiger Schritt. Hierbei steht eine bessere Anbindung an den Bahnhof Rheinhausen für die Bürger vor Ort im Vordergrund. Über die Züge der Deutschen Bahn sei eine schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt gegeben. „Die Verbindungen in Rheinhausen zum dortigen Bahnhof müssen besser werden“, fordert Ratsherr Oliver Beltermann, der Mitglied im entsprechenden Fachausschuss ist.

Auch der Duisburger Norden soll durch eine Taktung der Bahnlinie 903 von 30 auf 20-Minuten ab 21 Uhr enger und besser an die Innenstadt angebunden werden. Der Endbahnhof der Linie soll auch nicht mehr wie bisher Meiderich Bahnhof sein, sondern Walsum Watereck.

Weitere Forderung: Der Innenhafen soll besser erreichbar sein. Hierzu soll in den Abendstunden alle 10 Minuten ein Bus zwischen Innenhafen und Bahnhof pendeln. „Der Innenhafen ist der Freizeit-Hotspot der Stadt und muss besser mit dem ÖPNV erreichbar sein“, fordert Beltermann Verbesserungen. Zudem setzt sich die Fraktion für die Prüfung eines Kurzstreckentarifs zwischen Bahnhof und Innenhafen ein. Ziel dabei ist es, den ÖPNV attraktiver zu machen, verstopfte Straßen zu entlasten und die Umwelt zu schützen.

Außerdem soll eine Verbesserung der Parkplatzsituation in Neudorf für Anwohner und Schüler der Berufsschulen erreicht werden. Mit einem Park&Ride-System auf den Parkplätzen des Zoos soll dies gelingen. Schüler sollen mit dem Parkticket gleichzeitig die Möglichkeit erhalten, kostenfrei zwischen Zoo und Hauptbahnhof zu pendeln. „Mit den besseren Anbindungen in den Norden und Westen wächst Duisburg noch besser zusammen“, ist Beltermann überzeugt.