Beltermann: „Trendwende muss erreicht werden!“ Anfrage zielt auf Attraktivierung der Altstadt ab

Beltermann - Querformat

Duisburg. Vor einem Jahr nahmen die beiden neuen Altstadtmanager, Yvonne Bleidorn und Francesco Mannarino, ihre Arbeit mit hohen Erwartungen auf. Ziel war eine Attraktivierung des Quartiers der Altstadt zu erreichen – eine sicherlich schwierige Aufgabe! Angelegt ist die Arbeit des Altstadtmanagementes auf vier Jahre, wovon nun ein Jahr ins Land gezogen ist. Grund genug für die Fraktion Junges Duisburg/DAL nachzufragen und sich eingehend mit den Maßnahmen und Antworten zu beschäftigen. „Wir wollen wissen, wo wir ein Jahr nach Start des Quartiersmanagements stehen“, begründet Ratsherr Oliver Beltermann die Initiative seiner Fraktion.

Dazu fragt die Fraktion u.a. konkret nach umgesetzten Aktionen, Maßnahmen und Projekten und der Mitwirkung der Quartiersbevölkerung und Konkrete Fragen der Fraktion sind:

Die Fraktion möchte mit ihrer Anfrage zu einer engen Kommunikation zwischen Altstadtmanagern, Politik und Bürgern beitragen. „Die Duisburger fragen sich ständig, was in der Altstadt überhaupt passiert und was dort passieren soll. Hier muss eine transparente Kommunikation aufrechterhalten werden“, mahnt Beltermann. Aus Sicht von Junges Duisburg/DAL darf keine Zeit verloren werden, um die Altstadt nach vorne zu bringen. Diese Entwicklung muss ganzheitlich mit der Innenstadtentwicklung und dem neuen Imageprozess verwoben werden, um konzeptionell die gleiche Stoßrichtung zu haben.

Welche Projekte zukünftig im Quartiersgebiet umgesetzt werden können, hängt maßgeblich von der finanziellen Ausstattung des Verfügungsfonds „Altstadt-Süd“ ab. Auch hierzu fragt die Fraktion an, in welcher Höhe bisher bereits private Mittel in den Fonds eingespeist worden seien. In gleicher Höhe wie private Mittel eingeworben werden, werden Fördergelder aktiviert. Folge: Nur, wenn private Gelder fließen, können größere Aktionen und Maßnahmen zur Stärkung der Altstadt durchgeführt werden.

„Schlussendlich muss es Projekte geben, die eine Trendwende einläuten und die Altstadt wieder attraktiv für Investitionen machen“, verdeutlicht Beltermann sehr deutlich: „Das Quartiermanagement darf nicht als hauptberuflicher Eventverein wahrgenommen werden, sondern muss ein Entwicklungsziel vorgeben und die Umsetzung auf den Weg bringen. Für W-Lan und Frühjahrputz in der Altstadt braucht es kein Quartiersmanagement.“
Die Fraktion sieht den Antworten der Anfrage aus der letzten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr gespannt entgegen.

Die vollständige Anfrage finden Sie HIER.