Antrag: Kunstwerke sichern und erneut aufstellen

Wedding - Querformat

Die Fraktion Junges Duisburg/DAL beantragt die Erhaltung, Pflege und Sicherung mehrerer Kunstwerke in ehemaligen Schulen Duisburgs durch Versetzung an einen neuen und der Öffentlichkeit zugänglichen Standort.

  • Die Kunstwerke „Mobile“ des Künstlers Jan Mladovski (derzeitiger Standort: ehemalige GGS Dislichstr. 1 in 47137 Duisburg-Meiderich) und „Kletternde Kinder“ des Künstlers Michael Schoenholz (derzeitiger Standort: ehemalige GHS Bronkhorststr. 136 in 47137 Duisburg-Meiderich) abzubauen und einzulagern und zeitnah der Bezirksvertretung Meiderich/ Beeck sowie dem Kulturausschuss einen neuen Standort – möglichst im gleichen Stadtteil, beispielsweise auf einem anderen Schulhof oder in der Nähe eines Kinderspielplatzes, – vorzuschlagen.

 

  • In Absprache mit dem Bezirksamt Homberg der Bezirksvertretung Homberg/ Ruhrort/Baerl sowie dem Kulturausschuss soll zeitnah ein neuer Standort für das Kunstwerk „Konzentration 1972“ der Künstlerin Gerlinde Beck (derzeit im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl eingelagert) möglichst an anderer Stelle im Bezirksamt vorgeschlagen werden.

 

  • Der Bezirksvertretung Hamborn sowie dem Kulturausschuss soll zeitnah ein neuer Standort für das Kunstwerk „Hommage an die Eltern“ des Künstlers Hans-Jürgen Breuste (derzeitiger Standort: ehemalige GGS Obere Holtener Str. 44 in 47167 Duisburg-Hamborn) möglichst in einer anderen Schule des Stadtbezirks vorgeschlagen werden.

 

  • Der Bezirksvertretung Süd sowie dem Kulturausschuss soll zeitnah ein neuer Standort für das Kunstwerk „Licht- und Luftfänger“ des Künstlers Will Brüll (früherer Standort: ehemalige GGS Nordhäuser Str. 3 in 47259 Duisburg-Ungelsheim, derzeit eingelagert) möglichst im gleichen Stadtteil vorgeschlagen werden.

 

Begründung: Die Verwaltung informierte mit der DS 16-0086 den Kulturausschuss und die Bezirksvertretungen über Kunst im öffentlichen Raum. Aus dieser

Mitteilungsvorlage ergibt sich, dass sich die unten genannten Kunstwerke derzeit in ehemaligen Schulen befinden oder anderswo eingelagert und damit der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Des Weiteren ist dies dem Zustand der Kunstwerke nicht zuträglich. Daher ist – falls noch nicht geschehen – eine rasche Sicherung/Einlagerung der Kunstwerke und  zeitnahe Neuaufstellung an anderen, geeigneten Orten wünschenswert. Der Rat der Stadt möge daher beschließen, den Oberbürgermeister zu bitten, oben aufgeführte Kunstwerke an anderer Stelle aufzustellen.

Beste Grüße,

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender

(30.08.2016)