Antrag: Key Account-Management

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Die Fraktion Junges Duisburg/DAL beantragt die Einführung eines Key Account-Managements in der Verwaltung der Stadt Duisburg. Der Oberbürgermeister wird gebeten, ein entsprechendes Konzept zur Ein- und Durchführung des Key Account-Managements zu erarbeiten und dem Rat der Stadt vorzulegen.

Begründung:

Ein Key Account Manager ist in der freien Wirtschaft der Kontaktpartner zwischen Unternehmen und besonderen Großkunden. Dabei bündelt er mehrere Aufgaben in einer Person, um die Abläufe zu optimieren. Die Stadt Duisburg soll zur besseren Kommunikation mit und konsequenteren Unterstützung von Unternehmen, die schon hier angesiedelt sind und Unternehmen, die Vorhaben in Duisburg zu investieren, ein Key Account-Managing vorhalten.

Für umzugswillige Unternehmen ist der Aufwand, einen neuen Standort in anderen Kommunen mit unbekannten Regelungen zu eröffnen, groß. Unbekannte rechtliche Hürden und unterschiedliche Ansprechpartner in der Verwaltung können Verzögerungen verursachen und Reibungsverluste erzeugen. Der bisher fehlende, zentrale Ansprechpartner wird mittels des Key Account-Managers geschaffen.

Bei sämtlichen aufkommenden Fragen dient der Key Account-Manager als Kontaktperson der Kommune gegenüber dem ansiedlungsbereiten Unternehmen. In dieser Funktion leitet er beispielsweise mögliche Probleme, die durch eine Neuansiedlung eines Unternehmens auftreten, an die jeweiligen Fachämter weiter und sorgt für die Rückkopplung der Ergebnisse. Sowohl die Verwaltung der Stadt Duisburg als auch die Unternehmen profitieren von einem festen Ansprechpartner, der Fragen schnell und unbürokratisch zu beantworten hilft.

Die Forderung von Unternehmerverband und IHK nach einem direkten Ansprechpartner in der Stadtspitze – vorgetragen bei der Vorstellung der Zwischenbilanz nach den ersten 12 Monaten des Masterplans – geht in die gleiche Richtung, wie der Antrag zur Einführung eines Key Account-Managements.

Ziel ist es, mit einer unternehmensfreundlicheren Politik mehr Unternehmen nach Duisburg zu lotsen, aber auch, bereits ansässige Unternehmen bestmöglich zu betreuen.

Beste Grüße,

gez. Stephan Wedding

Fraktionsvorsitzender

(29.08.2016)